PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Mittwoch mehrheitlich schwächer geschlossen. Einzig in Budapest ging der Leitindex mit einem positiven Vorzeichen aus dem Handel. Hohe Inflationsdaten aus den USA hatten die internationalen Aktienmärkte zwischenzeitlich belastet.
Wie auch in Übersee stieg in Tschechien die Inflation im Juni erneut. Verglichen mit der Vorjahresperiode zogen die Preise um 17,2 Prozent an. Damit fiel der Anstieg höher aus als von Analysten erwartet. Zudem war dies der zwölfte Anstieg in Folge, im Mai lag die Teuerungsrate noch bei 16 Prozent. Dies sind die höchsten Inflationsraten seit dem Dezember 1993.
An der Prager Börse verlor der Leitindex PX
In Warschau erlitt der Wig-20
Nach den deutlichen Verlusten am Vortag schlugen sich die polnischen Bankenwerte nun mehrheitlich besser als der Markt. Die Aktien von Santander Polska etwa stiegen um 1,2 Prozent.
Unterstützt von kräftigen Kursgewinnen bei den Aktien des Pharmaunternehmens Richter Gedeon
An der Moskauer Börse fiel der RTS-Index
Quelle: dpa-Afx