PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Dienstag mehrheitlich mit Verlusten geschlossen. Lediglich an der Moskauer Börse ging es nach den satten Abschlägen vom gestrigen Montag wieder leicht nach oben. Der Fokus der Anleger galt auch an diesem Dienstag vor allem den anstehenden Notenbanksitzungen in den USA, der Eurozone, Großbritannien und Japan.
Der tschechische Leitindex PX
In Budapest schloss der ungarische Leitindex Bux
Vor den zahlreichen anstehenden Zinsentscheidungen der Notenbanken gab an diesem Dienstag die ungarische Notenbank ihr Zinsvotum bekannt. Die MNB erhöhte den Leitzinssatz um 30 Basispunkte auf 2,4 Prozent. Davor hatten Analysten im Schnitt bereits mit einer Erhöhung von 30 bis 50 Basispunkten gerechnet. Die jetzige Erhöhung sei eine Botschaft an den Markt, dass die MNB im Interesse der Bremsung der Inflation zu weiteren Schritten bereit sei.
In Warschau ging der polnische Leitindex Wig-20
Am Moskauer Börsenparkett gab es am Dienstag leichte Aufschläge. Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx