PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Weiterhin ist die Nervosität hoch. Der Krieg in der Ukraine belastet ebenso wie Inflationssorgen. Die angespannte Stimmung an den Märkten hatte sich am Nachmittag noch verstärkt, als bekannt wurde, dass ausländische Kunden russisches Gas von diesem Freitag an in Rubel zahlen müssen.
Ein von Präsident Wladimir Putin unterzeichnetes Dekret legt die Details für das umstrittene Prozedere fest, das weit über eine Zahlungsformalität hinausgeht. Es könnte eine neue Eskalationsstufe im Streit mit dem Westen heraufbeschwören, der Forderungen nach einer Bezahlung in der russischen Währung bisher abgelehnt hat. Eine zentrale Aufgabe kommt in dem von Putin dekretierten Zahlungsregime der Gazprombank zu. Sie soll praktisch als Vermittlungsinstanz agieren.
Der ungarische Leitindex Bux
An der Warschauer Börse ging es ebenfalls bergab. Der Leitindex Wig-20
An der Prager Börse stieg der tschechische Leitindex PX
Den dritten Tag in Folge stark aufwärts ging es an der Moskauer Börse. Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx