PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die osteuropäischen Aktienmärkte haben auch am Donnerstag keine einheitliche Richtung gefunden. Die Prager Börse, die bereits am Vortag geschwächelt hatte, gab weiter nach, und auch in Moskau wurden nun Verluste verbucht. Die Budapester Börse legte unterdessen wieder zu und setzte damit ihren Rekordlauf fort. Am Warschauer Aktienmarkt stiegen die Kurse ebenfalls.
Mit besonderem Interesse wurden auch in Osteuropa die Leitzinsentscheidungen der US-Notenbank Fed, der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England (BoE) verfolgt. Allesamt hielten ihre Leitzinsen wie erwartet stabil, doch die Fed signalisierte erstmals für 2024 Zinssenkungen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde indes und auch BoE-Chef Andrew Bailey dämpften derlei Erwartungen für Westeuropa.
Der ungarische Leitindex Bux
Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien der OTP
Gewinne wurden auch am Warschauer Aktienmarkt verzeichnet. Der Wig-20
Die Bergbauaktien KGHM
In Prag wurden hingegen, wie an den Vortagen, Verluste verbucht. Der Leitindex PX
Auch an der Moskauer Börse ging es abwärts. Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx