PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - An den wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Dienstag die Handelsplätze in Prag und Budapest im Einklang mit der weltweit trüben Anlegerstimmung Verluste erlitten. In Warschau und Moskau hingegen legten die jeweiligen Leitindizes zu.
Für etwas Zuversicht am Markt könnte die Meldung gesorgt haben, dass Russland nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow in seinem Krieg gegen die Ukraine zu Verhandlungen mit den USA bereit ist, auch wenn Russland nicht von seinen Zielen abrücken will. Insgesamt aber dürften Anleger im Vorfeld der Veröffentlichung der wichtigen US-Inflationsdaten am Donnerstag erst einmal in der Defensive bleiben.
In Tschechien stieg die Inflationsrate auf den höchsten Wert seit Dezember 1993. Die Verbraucherpreise zogen im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 Prozent an.
An der Prager Börse fiel der Leitindex PX
Der ungarische Leitindex Bux
An der Warschauer Börse hingegen gab es leichte Zuwächse. Der Wig-20
Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx