PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben sich am Donnerstag mehrheitlich tiefer aus dem Handel verabschiedet. Im Späthandel dürfte eine trübe Marktstimmung an der Wall Street belastet haben, wo vor allem Techwerte stark nachgaben.
Im regionalen Fokus standen starke Einzelhandelsdaten aus Ungarn und die Zinsentscheidung in Tschechien. Die Nationalbank hatte erneut den Leitzins recht deutlich angehoben - von 3,75 Prozent auf 4,50 Prozent.
An der Prager Börse legte der tschechische Leitindex PX
Der ungarische Leitindex Bux
Mit Blick auf die schwer gewichteten Titel sackten die Wertpapiere von OTP um 2,3 Prozent ab. Mit minus 1,0 Prozent schlossen Mol
An der Warschauer Börse wurden ebenfalls Abgaben nach den klaren Zuwächsen am Vortag verzeichnet. Der Wig-20
Unter den Einzelwerten verloren im Wig-20 die Wertpapiere von Mercator 10,3 Prozent. Ebenfalls sehr schwach zeigten sich die Aktien des Online-Einzelhändlers Allegro mit minus 5,6 Prozent. Dagegen zogen die Anteilsscheine von PGE um 6 Prozent an.
Die Moskauer Börse verzeichnete ebenfalls Abgaben. Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx