NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag im US-Devisenhandel noch etwas zugelegt. Mit 1,1990 US-Dollar erreichte er den höchsten Stand seit Juni 2021. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung auf 1,1980 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1929 (Montag: 1,1836) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8382 (0,8448) Euro gekostet.

Der Dollar gab zu allen wichtigen Währungen nach. So erreichte das britische Pfund zur US-Währung den höchsten Stand seit Oktober 2021.

Mitte Januar hatte der Euro noch weniger als 1,16 Dollar gekostet, bevor die Eskalation des Grönland-Konflikts durch US-Präsident Donald Trump den Dollar unter Druck brachte. Trump hatte im Zuge seiner Absichten, die Arktisinsel von Dänemark zu übernehmen, insgesamt acht europäischen Ländern mit Zöllen gedroht und auch ein militärisches Vorgehen nicht ausgeschlossen. In der vergangenen Woche ruderte Trump dann in beiden Punkten zurück, Entlastung brachte dies für den Dollar aber nicht./bek/nas

Quelle: dpa-Afx