FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Folgen des Iran-Kriegs belasten den Euro
Da seitdem die Gas- und Ölproduktion und der Transport der beiden Rohstoffe im Nahen Osten stark beeinträchtigt sind, ziehen die Preise dafür stark an. Da Gas und Öl in der US-Währung gehandelt werden, steigt die Dollar-Nachfrage. Zudem ist der Dollar als Krisenwährung gefragt. Die Vereinigten Staaten sind außerdem Nettoexporteur von Öl, sodass die weltweit größte Volkswirtschaft nicht so stark wie andere Staaten wie beispielsweise Japan oder Deutschland von Engpässen am Ölmarkt betroffen sind.
"Die erhöhte Risikoaversion hält den Euro gegenüber dem US-Dollar in Schach und auch von technischer Seite kann noch keine Entwarnung gegeben werden", hieß es im Marktbericht der Helaba. "Die Abwärtsbewegung ist noch nicht beendet, zumal das letzte Impulstief bereits unterschritten wurde. Weitere Unterstützungen lokalisieren wir an den Novembertiefs bei 1,1469/91 Dollar und folgend am markanten Tief vom August 2025 bei 1,1393 Dollar." Widerstände seien im Bereich der Durchschnittslinien von 1,1676 bis 1,1745 zu finden./zb/stk
Quelle: dpa-Afx