NEW YORK (dpa-AFX) - Die Erholungsbewegung des Euro nach seinem Absacken am Mittwoch kurz vor dem US-Börsenstart hat sich als Strohfeuer erwiesen. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1380 Dollar gehandelt. Am Morgen hatte der Euro noch über 1,1411 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs in Frankfurt auf 1,1383 (Dienstag: 1,1394) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8785 (0,8776) Euro.

Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Vor allem der Rückgang der Ölpreise dämpft die Inflationsentwicklung. Die Jahresinflationsrate sank von 3,2 Prozent im Vormonat auf 2,8 Prozent im Juni. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang auf 3,0 Prozent erwartet. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent an.

In den USA blieben die Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP hinter den Schätzungen zurück und auch die Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe (ISM) erfüllte die Erwartungen nicht ganz. Einen deutlicherer Dämpfer für die Zinserhöhungserwartungen am Markt seien diese Daten dennoch nicht, hieß es seitens der Helaba./ck/he

Quelle: dpa-Afx