FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinen jüngsten Kursverlusten hat sich der Euro
Viele Anleger sind verunsichert wegen des Ausbleibens von neuen Verhandlungen für ein Ende des Iran-Kriegs. Dies sorgte an den Finanzmärkten allgemein für eine trübe Stimmung. US-Präsident Donald Trump hat zuletzt den Druck auf den Iran erhöht und gibt dem Land Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges.
Konjunkturdaten gerieten angesichts dessen in den Hintergrund. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter verschlechtert und deutet auf ein Ende des Wachstums hin. Vor allem hohe Öl- und Gaspreise sowie die Sorge vor möglichen Lieferengpässen lassen die Firmen pessimistischer in die Zukunft schauen. "Die Eurozone sieht sich aufgrund des Krieges im Nahen Osten mit konjunkturellen Problemen konfrontiert", sagte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86575 (0,86903) britische Pfund, 186,50 (186,81) japanische Yen und 0,9177 (0,9175) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.732 Dollar. Das waren rund 8 Dollar weniger als am Vortag./la/jha/
Quelle: dpa-Afx