FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Am Dienstag war der Euro unter anderem nach einer geringer als erwartet ausgefallenen Inflationsrate in Deutschland etwas unter Druck geraten und vom Tageshoch von 1,1743 Dollar zurückgefallen. Alles in allem halten sich die Ausschläge weiter in Grenzen.
Experten wie die Analysten der Landesbank Helaba gehen davon aus, dass am Mittwoch allenfalls die US-Daten am Nachmittag Bewegung in den Devisenmarkt bringen könnten.
Das Hauptaugenmerk gelte erneut den anstehenden US-Daten, denn die deutschen Arbeitsmarktzahlen und die Eurozonen-Verbraucherpreise werden kaum in der Lage sein, die Finanzmärkte aus der Ruhe zu bringen, hieß es in einem Marktkommentar der Helaba.
"In den USA werden die Blicke zunächst dem ADP-Report des Monats Dezember gelten. Dieser liefert Hinweise auf die offiziellen Beschäftigungszahlen, die an diesem Freitag veröffentlicht werden", schrieben die Helaba-Experten. Zudem steht um 16 Uhr der ISM-Serviceindex an. Dieser dürfte sich schwach entwickeln.
Zusammen mit dem unerwartet schwach ausgefallenen ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes ergebe sich die Perspektive einer anhaltend moderaten Wachstumsrate. "Mithin werden die Zinssenkungserwartungen in den USA wohl unterstützt, auch weil diese bislang nicht besonders ausgeprägt sind."/zb/mis
Quelle: dpa-Afx