FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Eine etwas stärker als erwartet ausgefallene Inflation in der Eurozone konnte die Spekulation auf höhere Zinsen nicht nennenswert antreiben und den Euro stützen. Im März waren die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 2,6 Prozent gestiegen. Der Preisauftrieb war damit kräftiger als bisher gedacht. Eurostat hatte in der ersten Schätzung nur eine Jahresrate von 2,5 Prozent gemeldet.
Angetrieben wurde die Inflation durch die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise. Generell bleibt die weitere Entwicklung im Iran-Krieg ein bestimmendes Thema an den Finanzmärkten. Der Waffenstillstand gilt als brüchig. Zudem wurden Spekulationen über weitere schnelle Verhandlungen für ein Kriegsende zwischen den USA und dem Iran bislang nicht bestätigt. Zuletzt ging es auch mit den Ölpreisen wieder nach oben.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86993 (0,86935) britische Pfund, 187,31 (187,41) japanische Yen und 0,9230 (0,9220) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.782 Dollar. Das waren rund 9 Dollar weniger als am Vortag./jkr/he
Quelle: dpa-Afx