NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Dienstag im US-Handel weiter unter der Verunsicherung an den Finanzmärkten gelitten. Auslöser war eine Welle an Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten in Japan und Südkorea. Die Weltleitwährung US-Dollar war in diesem Umfeld gefragt.

Zuletzt wurde der Euro bei 1,1378 Dollar gehandelt. Im frühen europäischen Geschäft hatte er noch rund einen halben Cent höher notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1392 (Montag: 1,1456) Dollar fest.

Bereits am Montag hatten Aussagen der EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Euro etwas belastet. Sie hatte sich für eine maßvolle geldpolitische Reaktion auf die durch den Iran-Krieg ausgelösten Inflationsgefahren ausgesprochen.

"Im Kern ist das nicht neu", kommentierten Analysten der Dekabank. Der Markt habe die Aussagen allerdings als Hinweis aufgenommen, dass trotz der erhöhten Inflation im gemeinsamen Währungsraum zunächst wohl nicht mit einer weiteren schnellen Zinserhöhung durch die EZB zu rechnen sei./la/stw

Quelle: dpa-Afx