SYNLAB legt endgültigen Angebotspreis für den Börsengang auf 18,00 EUR pro Aktie fest

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27.04.2021 / 22:50 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* Das Gesamtvolumen des Angebots beläuft sich auf 772 Millionen EUR, unter der Annahme der vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option

* Angebotspreis impliziert eine Gesamt-Marktkapitalisierung von insgesamt 4 Milliarden EUR bei einem Gesamt-Unternehmenswert von 5,9 Milliarden EUR

* Erwarteter Streubesitz von voraussichtlich 19% des ausstehenden Aktienkapitals; vollständige Ausübung der Greenshoe-Option vorausgesetzt

* Erster Handelstag im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Handelssymbol SYAB ist für Freitag, den 30. April 2021, geplant

SYNLAB (die "Gesellschaft"), der größte europäische Anbieter von klinischen Labor- und medizinischen Diagnostikdienstleistungen, hat den endgültigen Angebotspreis für ihren Börsengang (das "Angebot") auf 18,00 EUR pro Aktie festgelegt. Unter der Annahme der vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option und basierend auf dem endgültigen Angebotspreis beläuft sich das Gesamtvolumen des Angebots auf 772 Millionen EUR. Das Gesamtvolumen umfasst einen Bruttoerlös von 400 Millionen EUR aus der Primärkomponente sowie einen Bruttoerlös von rund 372 Millionen EUR aus der Sekundärkomponente des Angebots, darin enthalten sind 101 Millionen EUR im Zusammenhang mit der vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option. Diese Bewertung impliziert eine Gesamt-Marktkapitalisierung von SYNLAB zum Zeitpunkt der Börsennotierung von insgesamt 4 Milliarden EUR bei einem Gesamt-Unternehmenswert von 5,9 Milliarden EUR. Nach Vollzug des Angebots und unter der Annahme der vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option beträgt der erwartete Streubesitz 19%. Die verbleibenden Aktien werden von den bestehenden Aktionären gehalten. Dazu gehören von Cinven beratene Fonds sowie Novo Holdings, der Ontario Teachers' Pension Plan Board, der SYNLAB-Gründer Dr. Bartl Wimmer sowie weitere Minderheitsaktionäre (die "bestehenden Aktionäre").

Mathieu Floreani, CEO von SYNLAB, sagte: "Der Börsengang ist ein wichtiger Schritt für SYNLAB, mit dem wir unsere führende Position im wachsenden Diagnostikmarkt weiter stärken. Wir freuen uns darauf, auch künftig einen klaren Mehrwert für unsere Kunden, Aktionäre und die Gesellschaft als Ganzes zu schaffen."

Sami Badarani, CFO von SYNLAB, ergänzte: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unsere finanziellen Ziele erreichen. Für 2021 haben wir in Bezug auf unser organisches Wachstum bereits einen äußerst guten Start verzeichnet und seit Januar insgesamt neun Akquisitionen abgeschlossen. Wir freuen uns darauf, am 12. Mai 2021 unsere Ergebnisse für das erste Quartal 2021 zu veröffentlichen und weitere Details unserer starken Performance bekannt zu geben."

Das Angebot umfasst 22,2 Millionen neue Inhaberaktien aus einer Kapitalerhöhung. Darüber hinaus wurden 20,7 Millionen Inhaberaktien aus dem Bestand der institutionellen Aktionäre zugeteilt, bestehend aus 15,1 Millionen Aktien aus der Sekundärkomponente des Angebots und 5,6 Millionen Mehrzuteilungsaktien im Zusammenhang mit der Greenshoe-Option.

Der Handel mit den Aktien der Gesellschaft im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse wird voraussichtlich am 30. April 2021 unter dem Handelssymbol SYAB, der deutschen Wertpapierkennnummer (WKN) A2TSL7 und der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) DE000A2TSL71 beginnen. Die Abwicklung und der Vollzug des Angebots sind für den 4. Mai 2021 geplant.

Goldman Sachs und J.P. Morgan begleiten den geplanten Börsengang als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. BofA Securities, Deutsche Bank, Barclays, BNP PARIBAS, HSBC, Jefferies und UniCredit Bank AG wurden als Joint Bookrunners mandatiert. Crédit Agricole CIB und Natixis handeln als Co-Lead Managers. Lilja & Co. ist der unabhängige Berater der Gesellschafter und von SYNLAB.

Über die SYNLAB-Gruppe

* Die SYNLAB-Gruppe ist der größte europäische Anbieter von klinischen Labor- und medizinischen Diagnostikdienstleistungen nach Umsatz und durchgeführten Tests. SYNLAB bietet die gesamte Bandbreite innovativer und zuverlässiger medizinischer Diagnostik für Patienten, niedergelassene Ärzte, Kliniken und die pharmazeutische Industrie an.

* Aufgrund branchenweit höchster Servicestandards ist SYNLAB der bevorzugte Partner für die Diagnostik in der Human- und Veterinärmedizin. Durch kontinuierliche Innovationen medizinischer Diagnostikdienstleistungen trägt die Gruppe zum Wohl von Patienten und Kunden bei.

* SYNLAB ist in 36 Ländern auf vier Kontinenten tätig und nimmt in den meisten Märkten eine führende Position ein. Mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (VZÄ), darunter über 1.200 Mediziner sowie eine Vielzahl weiterer Spezialisten wie Biologen, Chemiker und Labortechniker, tragen jeden Tag zum weltweiten Erfolg der Gruppe bei. SYNLAB führt pro Jahr ca. 500 Millionen Labortests durch und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von 2,6 Mrd. EUR.

* Weitere Informationen finden Sie unter www.synlab.com

Weitere Informationen:

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Jeder Vertreiber ist dafür verantwortlich, den Zielmarkt hinsichtlich der Aktien eigenständig zu bestimmen und geeignete Vertriebskanäle festzulegen.

Im Zusammenhang mit der Platzierung der Aktien der Gesellschaft wird Goldman Sachs Bank Europe SE für Rechnung der Konsortialbanken als Stabilisierungsmanager (der "Stabilisierungsmanager") tätig sein und in dieser Eigenschaft möglicherweise Mehrzuteilungen vornehmen und Stabilisierungsmaßnahmen im Einklang mit Artikel 5 Abs. 4 und 5 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch in Verbindung mit Artikel 5 bis 8 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 vom 8. März 2016 durchführen. Stabilisierungsmaßnahmen zielen auf die Stützung des Marktkurses der Aktien der Gesellschaft während des Stabilisierungszeitraums ab; dieser Zeitraum beginnt an dem Tag, an dem der Handel mit den Aktien der Gesellschaft am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen wird (voraussichtlich dem 30. April 2021), und endet spätestens 30 Kalendertage danach (der "Stabilisierungszeitraum"). Stabilisierungstransaktionen können zu einem Marktpreis führen, der über dem liegt, der sich sonst ergeben würde. Der Stabilisierungsmanager ist jedoch nicht verpflichtet, Stabilisierungsmaßnahmen durchzuführen. Daher muss eine Kursstabilisierungsmaßnahme nicht zwingend erfolgen und kann jederzeit beendet werden. Stabilisierungsmaßnahmen können an der Frankfurter Wertpapierbörse, Xetra, BATS Europe, Börse Berlin, Chi-X Exchange, Börse Düsseldorf, Equiduct MTF, Eurocac Stock Exchange, Börse Hamburg, Börse Hannover, IBIS, Börse München, Börse Stuttgart, Turquoise MTF, VirtX Exchange durchgeführt werden.

Im Zusammenhang mit solchen Stabilisierungsmaßnahmen werden Investoren zusätzliche Aktien der Gesellschaft (bis zu 15 % der im IPO angebotenen neuen Aktien und bestehenden Aktien im Rahmen des Angebots (die "Mehrzuteilungsaktien")) zugeteilt. Die verkaufenden Aktionäre haben dem Stabilisierungsmanager eine Option eingeräumt, die es ihm ermöglicht, für Rechnung der Konsortialbanken zum Angebotspreis abzüglich vereinbarter Provisionen eine Anzahl von 9.322.916 Aktien der Gesellschaft zu erwerben, die der Anzahl der Mehrzuteilungsaktien entspricht (die "Greenshoe-Option"). Soweit Investoren im Rahmen des Angebots Mehrzuteilungsaktien zugeteilt wurden, ist der Stabilisierungsmanager berechtigt, diese Option für Rechnung der Konsortialbanken während des Stabilisierungszeitraums auszuüben, auch wenn eine solche Ausführung im Anschluss an einen Verkauf durch den Stabilisierungsmanager von zuvor durch den Stabilisierungsmanager im Rahmen von Stabilisierungsmaßnahmen erworbenen Aktien erfolgen sollte (sogenanntes Refreshing the Shoe).

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Quelle: dpa-Afx