ParTec AG: Europas KI-Führungsrolle und technologische Souveränität durch JUPITER, Europas schnellsten Supercomputer, gestärkt - ParTec liefert Kernarchitektur und Systemsoftware
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02.07.2026 / 09:01 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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ParTec AG: Europas KI-Führungsrolle und technologische Souveränität durch JUPITER, Europas schnellsten Supercomputer, gestärkt - ParTec liefert Kernarchitektur und Systemsoftware
München, 2. Juli 2026 - Einer der weltweit schnellsten KI-Supercomputer demonstriert Europas Führungsrolle im Bereich Künstliche Intelligenz, energieeffizientes Exascale-Computing und technologische Souveränität. JUPITER, Europas erster Exascale-Supercomputer, wurde erneut als leistungsstärkster Supercomputer Europas und als weltweit energieeffizientestes Exascale-System bestätigt. JUPITER wurde von der ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) und Bull entwickelt und gebaut. Auf der neuesten TOP500-Liste der leistungsstärksten Supercomputer der Welt, die im Rahmen der ISC High Performance Conference 2026 in Hamburg (ISC26) veröffentlicht wurde, belegt JUPITER weltweit den fünften Platz. Damit ist JUPITER zum dritten Mal in Folge der schnellste Supercomputer Deutschlands und Europas. Darüber hinaus wurde JUPITER zum zweiten Mal in Folge als das weltweit energieeffizienteste Exascale-System ausgezeichnet.
Über diese Platzierungen hinaus zeigt JUPITER, dass Europa in der Lage ist, weltweit führende Supercomputing-Infrastrukturen auf Basis europäischer Technologien zu entwickeln und einzusetzen - eine entscheidende strategische Fähigkeit für Künstliche Intelligenz, wissenschaftliche Exzellenz und technologische Souveränität.
ParTec-Technologie bildet das Herzstück von Jupiter
Europa verfügt mit JUPITER über einen der weltweit führenden KI-Supercomputer, der auf europäischer Technologie basiert. JUPITER nutzt die patentierte dynamische Modulare System-Architektur (dMSA) von ParTec sowie den JUPITER Management Stack (JMS) als zentrale technische Grundlage. Als integraler Bestandteil des JMS implementiert die ParaStation Modulo Software Suite zudem die dMSA und macht ihre Vorteile für die Nutzer verfügbar. Dies unterstreicht die zentrale Rolle des Unternehmens bei der Entwicklung und Bereitstellung der Schlüsseltechnologien, die Exascale-Leistung und hohe Energieeffizienz ermöglichen.
Bernhard Frohwitter, CEO der ParTec AG, erklärt: "Mit JUPITER zeigen wir, dass europäisches Hochleistungsrechnen neue globale Maßstäbe bei Effizienz, Skalierbarkeit und Systemarchitektur setzen kann. Die modulare Architektur von ParTec ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor dieser Leistung. Dass unsere Technologie in einigen der fortschrittlichsten Supercomputer Europas eingesetzt wird, bestätigt unseren Ansatz und verdeutlicht die Wirkung unserer Innovation."
JUPITER wurde in Zusammenarbeit mit dem Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich und dem EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) entwickelt und beschafft.
KI-Führungsrolle und digitale Souveränität
JUPITER stärkt Europas unabhängige Fähigkeiten sowohl im Hochleistungsrechnen als auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz erheblich. Bei Berechnungen mit geringerer numerischer Präzision - wie sie beispielsweise beim Training und bei der Inferenz von KI-Modellen eingesetzt werden - erreicht JUPITER eine theoretische Rechenleistung von mehr als 40 ExaFlop/s (bei 8-Bit-Berechnungen).
Diese Leistung steht im Einklang mit dem kürzlich von der Europäischen Kommission vorgestellten "Tech Sovereignty Package", das die Bedeutung der Stärkung der technologischen Fähigkeiten Europas sowie der Verringerung strategischer Abhängigkeiten bei kritischen digitalen Infrastrukturen hervorhebt. Da Künstliche Intelligenz zunehmend vom Zugang zu großskaligen Rechenressourcen abhängt, zeigt JUPITER die Fähigkeit Europas, weltweit führende Supercomputersysteme auf Basis zentraler, in Europa entwickelter Schlüsseltechnologien zu entwickeln, zu installieren und zu betreiben.
Einweihung
Die offizielle Einweihung fand am 5. September 2025 im Beisein von Bundeskanzler Friedrich Merz statt.
Merz dankte ausdrücklich allen Mitarbeitenden des Forschungszentrums Jülich und des Jülich Supercomputing Centre sowie den Herstellern ParTec und Eviden (heute Bull) und dem Projektträger EuroHPC JU für ihre entscheidenden Beiträge zur Realisierung von JUPITER. Deren technologische Kompetenz und Innovationskraft hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland und Europa mit JUPITER eine international führende Position im Hochleistungsrechnen einnehmen können.
Exascale
JUPITER (Joint Undertaking Pioneer for Innovative and Transformative Exascale Research) ist der erste europäische Supercomputer, der die Schwelle von 1 ExaFlop/s (64-Bit-Präzision) erreicht Dies entspricht einer "1" mit 18 Nullen.
Energieeffizienz
Zum zweiten Mal in Folge wurde JUPITER im Rahmen der TOP500-Rangliste als weltweit energieeffizientester Exascale-Supercomputer bestätigt. Nach der aktuellen TOP500-Liste benötigt JUPITER pro Rechenoperation weniger Energie als das derzeitige weltweit auf Platz 1 geführte System der TOP500.
Diese Auszeichnung unterstreicht den Beitrag der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA) von ParTec sowie der ParaStation Modulo Software Suite zur Bereitstellung von Spitzenleistung bei gleichzeitig außergewöhnlicher Energieeffizienz.
Mehr als 20-jährige Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Jülich
JUPITER ist das Ergebnis von mehr als zwei Jahrzehnten technologischer Innovation und einer vertrauensvollen Partnerschaft zwischen ParTec und dem Forschungszentrum Jülich. Wegweisende Systeme wie JUROPA sowie die modularen Systeme JURECA und JUWELS legten den Grundstein für die Umsetzung des dMSA auf Exascale-Niveau mit JUPITER.
Die ParTec AG möchte den 20. Jahrestag ihrer Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Jülich zum Anlass nehmen, um ihren aufrichtigen Dank für die langjährige, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit auszusprechen. In dieser Zeit haben beide Partner gemeinsam die oben genannten hochmodernen Supercomputersysteme entwickelt und zahlreiche innovative Forschungsprojekte vorangetrieben.
Finanzierung
JUPITER wird zu 50 % durch das EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) sowie zu jeweils 25 % durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) über das Gauss Centre for Supercomputing (GCS) finanziert. Das System wird am Jülich Supercomputing Centre (JSC) des Forschungszentrums Jülich betrieben. Es bildet den Kern einer europäischen Strategie zur Stärkung der technologischen Souveränität im Hochleistungsrechnen und schafft die Grundlage für zukünftige Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des Quantencomputings.
Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie unter: https://www.fz-juelich.de/de/newsroom-jupiter
Über Exascale hinaus
Die modulare Architektur dMSA, der Software-Stack sowie die in JUPITER bewährten Betriebsprinzipien finden zunehmend auch über das traditionelle Supercomputing hinaus Anwendung. ParTec nutzt diese Technologien zur Unterstützung der nächsten Generation souveräner KI-Rechenzentren, hybrider HPC-KI-Infrastrukturen sowie künftiger Quantensysteme integrierender Rechenumgebungen in Europa und darüber hinaus.
Hintergrund
Die ParTec AG war bereits bei zahlreichen Supercomputern in Europa der Partner der Wahl.
In Deutschland:
* JUROPA, am Forschungszentrum Jülich, Platz 10 der TOP500-Liste (Juni 2009)
* JURECA, am Forschungszentrum Jülich, Platz 50 der TOP500-Liste (November 2011; erster modularer HPL-Lauf weltweit)
* JUWELS, am Forschungszentrum Jülich, Platz 7 / 43 / 48 / 58 der TOP500-Liste (November 2020, Juni 2025, November 2025, Juni 2026)
* JURECA am Forschungszentrum Jülich, Platz 43 / 154 / 178 / 200 der TOP500-Liste (November 2021, Juni 2025, November 2025, Juni 2026)
* JEDI, am Forschungszentrum Jülich, dreimal Platz 1 der Green500-Liste (Juni 2024, November 2024, Juni 2025)
International in Europa:
* Leonardo bei CINECA, Italien, Platz 4 / 10 / 10 / 12 der TOP500-Liste (Juni 2023, Juni 2025, November 2025, Juni 2026)
* MareNostrum 5 m Barcelona Supercomputing Center, Spanien, Platz 8 / 14 / 14 / 16 der TOP500-Liste (Juni 2023, Juni 2025, November 2025, Juni 2026)
* MeluXina, Luxemburgs nationaler KI-optimierter HPC-Supercomputer
Über ParTec AG
Die ParTec AG (ISIN: DE000A3E5A34 / WKN: A3E5A3) mit Hauptsitz in München ist seit mehr als 26 Jahren ein führender Entwickler von Architekturen für modulare, souveräne Infrastrukturen im Bereich High Performance Computing (HPC), Künstliche Intelligenz (KI) und Quantencomputing (QC). Auf Basis ihrer einzigartigen patentierten dynamischen Modular System Architecture (dMSA) und der ParaStation Modulo Software Suite entwickelt und realisiert das Unternehmen Supercomputer sowie hochskalierbare Rechenzentrumsinfrastrukturen und berät Regierungen, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen. Zahlreiche europäische Systeme mit Spitzenplatzierungen auf den weltweiten Ranglisten der leistungsstärksten (TOP500) und energieeffizientesten (Green500) Supercomputer basieren auf Technologien von ParTec. ParTec ist fest im europäischen Forschungs- und Innovationsökosystem verankert und war in den vergangenen 15 Jahren an mehr als 18 nationalen und europäischen Forschungsprojekten mit über 100 Partnern beteiligt.
Weitere Informationen unter: http://www.par-tec.com
Investor Relations:
Anna Lehmann E-Mail: investor-relations@par-tec.com
edicto GmbH Doron Kaufmann E-Mail: partec@edicto.de
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Quelle: dpa-Afx