SCHINDELLEGI (dpa-AFX) - Der Logistikkonzern Kühne+Nagel
Der um die volatilen Frachttarife bereinigte Rohertrag sank um 6 Prozent auf 2,11 Milliarden Franken, wie es weiter hieß. Im Vorjahr war das Geschäft von Kühne+Nagel im Startquartal stark gewachsen, da die Frachtbewegungen insbesondere in die USA aufgrund der Sorge vor der Einführung hoher Zölle in den USA zugenommen hatten. Schwächer fielen auch die Ergebnisse aus: Das Betriebsergebnis (Ebit) ging um 15 Prozent auf 343 Millionen Franken zurück, während der Reingewinn um 18 Prozent auf 248 Millionen abnahm. Mit den Zahlen übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten.
Einschneidend ist für die Logistikbranche auch der Krieg im Nahen Osten. Derweil ermögliche es das internationale Netzwerk der Gruppe und das enge Zusammenwirken mit Kunden, jederzeit flexibel auf die sich schnell verändernden Situationen zu reagieren. "Diese Kompetenz und die aktuellen Marktdynamiken stimmen uns zuversichtlich für das zweite Quartal 2026, wozu auch unser konsequentes Kostenmanagement beiträgt", sagte Konzernchef Stefan Paul.
Den Ausblick hat Kühne+Nagel leicht angepasst. 2026 strebt der Konzern ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,25 bis 1,40 Milliarden Franken an. Bisher lag die Erwartung bei 1,2 und 1,4 Milliarden. Das im Oktober angekündigte Effizienzprogramm wirke sich bereits positiv auf das Ergebnis aus./mk/tp/AWP/jha
Quelle: dpa-Afx