^ Original-Research: HMS Bergbau AG - von Montega AG
20.02.2026 / 11:18 CET/CEST Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
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Einstufung von Montega AG zu HMS Bergbau AG
Unternehmen: HMS Bergbau AG ISIN: DE0006061104
Anlass der Studie: Update Empfehlung: Kaufen seit: 20.02.2026 Kursziel: 85,00 EUR (zuvor: 81,00 EUR) Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten Letzte Ratingänderung: - Analyst: Bastian Brach
Vertikale Integration schreitet voran
Gestern hat die HMS Bergbau die Akquisition eines 75%-Anteils eines südafrikanischen Bergbauunternehmens bekanntgegeben. Damit sichert sich das Unternehmen eine weitere Möglichkeit, die Wertschöpfungskette zu erhöhen und die Ergebniskennzahlen signifikant zu verbessern.
Akquisition in Südafrika: Mit der Übernahme von 75% an Hoshoza Resources Vryheid (HRV) in Südafrika (Kaufpreis schätzen wir im niedrigen einstelligen Mio.-EUR-Bereich) setzt die HMS Bergbau AG ihren strategischen Ausbau entlang der Wertschöpfungskette konsequent fort. Nach dem Einstieg in Botswana ist dies bereits das zweite operative Minenprojekt in Afrika innerhalb kurzer Zeit. HRV verfügt über eine Abbaulizenz für metallurgische Kohle, die zuletzt stillgelegt war. Der Förderstart im Tagebau ist ab dem kommenden Quartal mit zunächst rund 200.000 Tonnen p.a. geplant. Mittelfristig soll die Produktion durch die Aufnahme des Untertagebaus jedoch auf bis zu 650.000 Tonnen jährlich steigen. Zwar entspricht dies lediglich einem niedrigen einstelligen Prozentsatz des gesamten Handelsvolumens von HMS, jedoch ist, analog zum Botswana-Projekt, von signifikant höheren Rohertragsmargen im Vergleich zum reinen Handelsgeschäft auszugehen. Bereits ab 2026 erwartet das Unternehmen einen positiven EBITDA-Beitrag.
Botswana-Mine vor deutlicher Produktionserweiterung: Auf den Hamburger Investorentagen hatte das Management bereits betont, dass sich die Effekte der Botswana-Mine insbesondere ab H2/26 deutlich in der Bruttomarge widerspiegeln sollen. Die geplante Förderung von zunächst rund 1,2 Mio. Tonnen p.a. (ca. 7% des gesamten Kohlehandelsvolumens) mit einer mittelfristigen Ausweitung auf 3,6 Mio. Tonnen unterstreicht die weiteren Expansionsziele. Zielmärkte sind hierbei insbesondere südafrikanische Abnehmer. In Kombination mit dem nun erworbenen Projekt in Südafrika schreitet die vertikale Integration damit sichtbar voran und verbessert das strukturelle Margenprofil des Konzerns, wie wir bereits in der Initialstudie erwartet hatten.
Prognoseanpassung reflektiert Südafrika-Akquisition: Vor dem Hintergrund der zusätzlichen Produktionskapazitäten und der erwarteten EBITDA-Beiträge heben wir unsere Margenannahmen moderat an. Für 2026 erhöhen wir die prognostizierte Bruttomarge leicht auf 3,6% (zuvor: 3,5%). Deutlicher wird der Effekt ab 2027, wo wir eine weitere Ausweitung um rund 0,2 Prozentpunkte erwarten, wenn die Produktionsleistung in Südafrika den ersten Ausbauschritt (~200k Tonnen jährlich) erreicht. Gleichzeitig gehen wir von etwas höheren Personalkosten sowie ebenfalls erhöhten Minderheitenanteilen im Vergleich zur bisherigen Modellierung aus.
Fazit: Mit der Akquisition in Südafrika beschleunigt HMS den Transformationsprozess vom reinen Rohstoffhändler hin zu einem integrierten Handels- und Produktionsunternehmen. Die zusätzlichen Fördervolumina sind zwar im Verhältnis zum Gesamtumsatz zunächst überschaubar, entfalten jedoch aufgrund ihrer deutlich höheren Margen einen überproportionalen Ergebniseffekt. In Verbindung mit dem Botswana-Projekt verbessert sich das strukturelle Margenprofil nachhaltig, während die strategische Positionierung im südlichen Afrika weiter gestärkt wird. Wir berücksichtigen dies in unseren Prognosen, erhöhen dementsprechend unser Kursziel auf 85,00 EUR (zuvor: 81,00 EUR) und bekräftigen unsere Kaufempfehlung.
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Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=2d67cf8375d642df4b81387b5b40edcd
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Quelle: dpa-Afx