DUDERSTADT (dpa-AFX) - Der Prothesenhersteller Ottobock hat im Auftaktquartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. "Neben unserem innovationsgetriebenen Wachstum, wirkt sich unsere stringente Kostensteuerung und Umsetzung von Effizienzmaßnahmen nachhaltig positiv aus", sagte Finanzchef Arne Kreitz am Mittwoch laut einer Mitteilung. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte der Konzern aus dem niedersächsischen Duderstadt.

Im ersten Quartal kletterten die Umsätze insgesamt um 3,4 Prozent auf 396 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen berichtete. Im Kerngeschäft lag das Plus bei 4,4 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Kerngeschäft legte um 11,8 Prozent auf 84,3 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 22,3 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 18,8 Millionen Euro. Das waren 16,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Konzern ist vor allem für seine Prothesen und für technische Unterstützung der Paralympics bekannt. Laut eigenen Angaben ist das Unternehmen Weltmarktführer im Bereich Prothetik. Ottobock war erst im vergangenen Oktober an die Börse gegangen und im Dezember in den Kleinwerteindex SDax aufgestiegen./mne/stk

Quelle: dpa-Afx