TAIPEH (dpa-AFX) - Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC
Im Schlussquartal erzielte der Konzern umgerechnet einen Umsatz von 33,7 Milliarden US-Dollar (etwa 28,9 Mrd Euro), ein Anstieg um gut ein Viertel zum Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Konzerns wurde das Geschäft vor allem von einer hohen Nachfrage nach Chips mit kleinen Strukturbreiten getragen. Das macht eine höhere Rechenleistung der Halbleiter bei effizienterem Energieverbrauch möglich.
Für das laufende erste Quartal peilt das Management einen Umsatz von 34,6 bis 35,8 Milliarden Dollar an, was einem Anstieg im Jahresvergleich um bis zu 40 Prozent entspricht und die Erwartungen von Experten übertrifft. Zugleich dürfte mehr Bruttomarge übrigbleiben als am Markt bisher erwartet. Auch bei den Investitionen legt TSMC nach. Für das Jahr 2026 plant der Konzern Ausgaben von 52 bis 56 Milliarden Dollar.
TSMC profitiert besonders von der hohen Nachfrage nach leistungsstarken Prozessoren, die etwa in den Chips von Nvidia
Geopolitische Spannungen prägen aber das Umfeld. Die Taiwan-Frage bleibt ein zentraler Unsicherheitsfaktor, da die demokratische Inselrepublik politisch von China beansprucht wird und eine Schlüsselrolle in der globalen Chipproduktion spielt. Gleichzeitig greift US-Präsident Donald Trump stärker in die Industriepolitik ein./err/jpt/men/jha/
Quelle: dpa-Afx