CAMBRIDGE (dpa-AFX) - Der Energietechnikkonzern GE Vernova
Wie der Konkurrent von Siemens Energy
Unternehmen wie GE Vernova und Siemens Energy kommt derzeit ein sprunghafter Anstieg des Strombedarfs zugute, der durch die Rechenzentren, die KI-Anwendungen betreiben, neue Fabriken und die allgemeine Elektrifizierung verursacht wird. Die Aktie von Vernova stieg vorbörslich kurzzeitig um mehr als sieben Prozent und verhalf Siemens Energy auf ein Rekordhoch, bevor die Gewinne bei beiden Papiere wieder abbröckelten. Im frühen New Yorker Handel legte Vernova noch um 0,8 Prozent zu.
Der Umsatz von Vernova stieg im Schlussquartal um vier Prozent auf fast elf Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Organisch lag das Plus bei zwei Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich dagegen nur marginal von rund 1,1 auf 1,16 Milliarden Dollar - es lag damit etwas unter dem von der Nachrichtenagentur Bloomberg zusammengestellten Analystenkonsens. Unter dem Strich verdiente GE Vernova mit 3,7 Milliarden Dollar zwar ein Vielfaches mehr als im Vorjahr, profitierte aber von einem Steuervorteil von 2,9 Milliarden Dollar.
Der Energietechnikkonzern erhöhte zudem seine Prognosen für die Jahre 2026 bis 2028. In dem Ausblick enthalten ist nun der auf Transformatoren spezialisierte Hersteller Prolec, den Vernova vollständig übernehmen wird. Der Abschluss der Akquisition ist für Anfang Februar geplant./nas/tav/he
Quelle: dpa-Afx