PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Dienstag dank überwiegend positiver Unternehmensergebnisse mehrheitlich von ihren Vortagesverlusten erholt. Negative Ausnahme war die Londoner Börse, wo Befürchtungen über ein drohendes Ende der britischen Labour-Regierung nach dem verlängerten Wochenende für deutliche Verluste sorgten. Die Ölpreise gaben nach dem Vortagesanstieg am Dienstag nach, was die Märkte ebenfalls stützte.
Der EuroStoxx 50
In England machten sich die Anleger Sorgen um die politische Stabilität des Landes. Am 7. Mai steht mit den Kommunalwahlen ein wichtiger Stimmungstest für den unbeliebten Premierminister Keir Starmer an. Beobachter erwarten eine Wahlniederlage für Labour und einen Wahlsieg der rechten Reform-Partei und der Grünen. Dies sorgte neben schwachen Aktien auch für stark fallende Kurse britischer Anleihen. Die Rendite von dreißigjährigen Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf den höchsten Stand seit 1998.
"Investoren werten die guten Ergebnisse in der laufenden Berichtsaison als Stütze für den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen zum USA-Iran-Konflikt", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Es sei schwer, sich ein klares Bild über die Lage im Iran-Krieg zu machen.
Im Anlegerfokus stand die Unternehmensberichtssaison mit zahlreichen Quartalszahlen. Aus Branchensicht waren Technologiewerte europaweit am gefragtesten. So verbuchten die Papiere von Infineon
Zu den stärkeren Sektoren gehörten auch Aktien aus dem Nahrungs- und Getränkesegment. AB Inbev
Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung im Bankensektor. Zahlen brachten bei Unicredit
Im Telekomsektor gab es Nachrichten zu Vodafone
Quelle: dpa-Afx