PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich wenig von der Stelle gekommen. Angesichts schwächelnder US-Börsen behauptete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Die Entwicklung der verschiedenen Branchen zeigte, dass auch die Anleger in Europa mit Blick auf den anhaltenden Nahost-Konflikt eher vorsichtig bleiben und derzeit auf defensive Titel setzen.
Außerhalb der Eurozone ging es für den britischen FTSE 100
Dass US-Präsident Donald Trump zunächst auf einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran verzichtet hat, hatte den Kursen schon am Montag nur wenig Auftrieb gegeben. Das gilt auch für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen. Die Ölpreise sind seitdem zwar etwas gesunken, liegen aber weiter auf einem sehr hohen Niveau, was Inflationsängste schürt.
"Dass dieser Konflikt heute nicht durch einen neuen Militärschlag eskaliert, ist ganz klar positiv zu bewerten", hatte bereits am Morgen Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners kommentiert. Ob es hinter den Kulissen tatsächlich eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran gebe, darüber könne nur spekuliert werden.
Im marktbreiten Stoxx Europe 600
Gemieden wurden dagegen die konjunktursensiblen Aktien von Rohstoff- und Bergbauunternehmen
Quelle: dpa-Afx