MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Schmierstoffhersteller Fuchs ist in das Jahr 2026 mit zum Teil deutlichen Zuwächsen gestartet. "Zu dieser positiven Entwicklung trugen neben dem Geschäftsausbau und einem disziplinierten Kostenmanagement insbesondere eine zusätzliche Nachfrage im März sowie die erfolgreiche Veräußerung eines Grundstücks in Australien bei", sagte Konzernchef Stefan Fuchs laut einer Mitteilung am Mittwoch. Während das Unternehmen wegen der Inflation das Umsatzziel für das laufende Jahr anhob, senkte es die Prognose aufgrund stark gestiegener Rohstoffkosten und Verkaufspreise für die freien Barmittel vor Zukäufen.

Im ersten Quartal wuchs der Umsatz um ein Prozent 934 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um 16 Prozent auf 125 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 89 Millionen Euro, ein Plus von ebenfalls 16 Prozent zum Vorjahr. Mit den Kennziffern übertraf Fuchs die Erwartungen der Analysten.

Im laufenden Jahr soll der Umsatz nun deutlich auf über 3,7 Milliarden Euro steigen. Für die freien Barmittel vor Zukäufen werden jetzt deutlich unter 270 Millionen Euro erwartet. Zuvor waren beim Umsatz 3,7 Milliarden Euro und für die freien Barmittel vor Zukäufen 270 Millionen Euro im Plan. Der operative Gewinn (Ebit) soll sich unterdessen weiterhin auf 450 Millionen Euro verbessern./mne/stk

Quelle: dpa-Afx