* USA/HANDEL/AUTO: Die US-Autoindustrie hat die US-Regierung vor Zöllen auf Auto- und Fahrzeugkomponenten gewarnt. Die angedachten Maßnahmen könnten "Arbeitsplätze gefährden, die Verbraucher treffen und zu einem Rückgang bei US-Investitionen führen, der uns um Jahrzehnte zurückwerfen könnte", hieß es in einer Erklärung der Motor and Equipment Manufacturers Association. Auch der Chef des Branchenverbandes American Automotive Policy Council, Matt Blunt, kritisierte die Überlegungen. Höhere Abgaben und die zu erwarteten Vergeltungszölle würden den Beitrag von Unternehmen wie FCU, Ford und General Motors zu US-Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt untergraben.

* HEIDELBERGCEMENT: Gestiegene Energiekosten, widriges Wetter und ungünstige Wechselkurse haben dem Baustoffkonzern im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang eingebrockt. Der Hersteller von Zement, Sand und Beton verdiente 2018 operativ 3,07 Milliarden Euro - knapp sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Wie Heidelbergcement auf Basis vorläufiger Zahlen weiter mitteilte, kletterte der Umsatz um 4,7 Prozent auf gut 18 Milliarden Euro.

* THYSSENKRUPP hat eine Anleihe im Volumen von 1,5 Milliarden Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Der Konzern teilte mit, er habe das günstige Marktumfeld genutzt, um das Fälligkeitenprofil seiner Finanzschulden zu verlängern.

* VOLKSWAGEN: Im Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart laut "Stuttgarter Zeitung" nun auch ein Bußgeld gegen die Konzerntochter Porsche eingeleitet.

* VW/DEUTSCHE BANK: Der Staatsfonds des Emirats Katar will an seinen Engagements bei der Deutschen Bank und Volkswagen festhalten. "Partnerschaft heißt, dass wir durch gute Zeiten ebenso gemeinsam gehen wie durch schlechte", sagte Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, Chairman des Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA), dem "Handelsblatt". Er bekräftigte, der Fonds plane weitere Investitionen von zehn Milliarden Euro in Deutschland in den kommenden fünf Jahren.

* HSBC: Die britische Großbank hat dank entfallener Steuerbelastungen und guter Geschäfte in Asien deutlich mehr verdient als vor Jahresfrist. Der Vorsteuergewinn lag 2018 bei 19,9 Milliarden Dollar und damit 16 Prozent höher als im Vorjahr. Von Refinitiv befragte Analysten hatten jedoch mit einem noch höheren Gewinn gerechnet.

* PAYDIREK: Die deutschen Banken wollen ihr gemeinsames Onlinebezahlverfahren Paydirekt laut "Handelsblatt" trotz schwacher Nutzungszahlen vorantreiben. Die Institute seien mit dem Angebot relativ spät in den Markt eingestiegen, sagte Paydirekt-Verwaltungsratschef Torsten Daenert der Zeitung. "Es war klar, dass es einige Jahre dauern wird, bis sich Paydirekt etabliert haben wird. Grundsätzlich haben wir da eine langfristige Perspektive."

* BREXIT: Die britische Premierministerin Theresa May stößt mit ihrer Brexit-Politik auch in ihrem Kabinett auf Widerstand. Vier Minister hätten sie aufgefordert, auf die Drohung des Ausscheidens Großbritanniens aus der EU ohne vertragliche Regelungen zu verzichten, berichtete "The Guardian".

* USA/NOTSTAND: Eine Gruppe von 16 Bundesstaaten unter der Führung Kaliforniens hat die Regierung in Washington wegen des von Präsident Donald Trump verhängten Notstands verklagt. Kaliforniens Generalanwalt wirft Trump Machtmissbrauch vor.

rtr