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Ausverkauf: Sorgen um Weltkonjunktur drücken Wall Street tief ins Minus

Ausverkauf: Sorgen um Weltkonjunktur drücken Wall Street tief ins Minus

WKN: 918422 ISIN: US67066G1040 NVIDIA Corp.

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14.12.2018 - 19:50
10.10.2018 23:10:00

Sorgen um die Weltkonjunktur haben die Wall Street am Mittwoch in die Tiefe gezogen. Die drei wichtigsten Indizes schlossen alle mehr als drei Prozent im Minus. Die Anleger reagierten auf Äußerungen des Internationalen Währungsfonds (IWF), der vor möglichen Finanzmarkt-Turbulenzen gewarnt und seine Prognosen zum Wachstum der globalen Wirtschaft gesenkt hatte.

"Was wir hier sehen, ist wie sich der Markt auf ein niedrigeres Wachstum einstellt", sagte die Investmentstrategin Mona Mahajan von Allianz Global Investors.



Der Dow-Jones-Index fiel um 3,15 Prozent auf 25.598 Punkte. Der breiter gefasste S&P gab um 3,3 Prozent auf 2786 Stellen nach - der größte Tagesrückgang seit Februar. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 4,1 Prozent auf 7422 Zähler. In Frankfurt schloss der Dax 2,2 Prozent schwächer bei knapp 11.713 Punkten.


Dem Sender CNBC zufolge wurde US-Präsident Donald Trump über die Entwicklung an der Börse informiert. Ein hochrangiger Regierungsvertreter habe das Geschehen als eine "Kurskorrektur" beschrieben, die "wahrscheinlich gesund" sei, hieß es. "Das wird vorübergehen und die US-Wirtschaft bleibt stark", zitierte der Sender den Insider weiter. Der IWF hatte insbesondere die Handelskonflikte und steigende Zinsen als Gefahren für die ökonomische Entwicklung eingestuft. Trumps Regierung liefert sich seit Monaten mit China einen Handelskonflikt. Anfang November stehen in den USA Kongresswahlen an.

Zu den größten Verlierern zählten die Papiere von Luxusgüterproduzenten und Technologie-Unternehmen. Tiffany sackten etwa mehr als zehn Prozent ab. Auslöser war eine Warnung der Louis-Vuitton-Mutter LVMH, wonach sich das Geschäft in China abschwächen könnte. Intel sanken 3,8 Prozent, Nvidia 7,5 Prozent. Zuvor hatte die Schweizer Technologiefirma VAT von einer gedämpften Nachfrage von Chipausrüstern gesprochen.

Die Aktien von Sears stürzten um mehr als 16 Prozent in die Tiefe. Laut Insidern steht das kriselnde Unternehmen vor einem Insolvenzantrag.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,123 Millionen Aktien den Besitzer. 442 Werte legten zu, 3213 gaben nach und 155 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 3,05 Milliarden Aktien 385 Werte im Plus, 2716 im Minus und 126 unverändert.

Die US-Staatsanleihen legten zu. Die zehnjährigen Papiere stiegen um 10/32 auf 97-17/32 Dollar und rentierten mit 3,17 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen um 6/32 auf 93-9/32 Dollar. Sie hatten eine Rendite von 3,36 Prozent.

rtr


Bildquelle: Lucas Jackson/Reuters

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