Krisensignale häufen sich, während die Aktienmärkte noch neue Rekorde erobern. Wo es jetzt schon bald richtig krachen könnte.

Trotz Kriegsgefahr, Inflations- und Zinsrisiken, trotz zunehmender Zweifel am Boom um die künstliche Intelligenz setzen die wichtigsten Börsen der Welt ihren Rekordlauf fort: Der US-Leitindex S&P 500 kletterte im zweiten Quartal um 15 Prozent, der Nasdaq-Index sogar um 21 Prozent. Es waren die stärksten Zuwächse seit 2020. Doch in die schwindelerregenden Kursgewinne mischen sich immer mehr Zweifel.

Die Warnsignale häufen sich. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), so etwas wie die oberste Zentralbank der Welt, warnt vor einer immer größeren Gefahr für die Finanzstabilität.

Für internationales Aufsehen sorgte zudem ein Warnruf des Versicherungsriesen Allianz, der angesichts von Mega-Börsengängen wie SpaceX, gewaltigen Kapitalerhöhungen und Milliardenanleihen der Techkonzerne die Kapitalmärkte vor einer historischen Zerreißprobe sieht. Im Exklusiv-Interview mit €uro am Sonntag zieht Allianz-Chefvolkswirt und CIO Ludovic Subran Parallelen zum Dotcom-Crash im Jahr 2000. Seine Lehre daraus: „Künstliche Intelligenz wird nicht scheitern – wohl aber Anleger, die bei Spitzenbewertungen eingestiegen sind.“

In der Topstory der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag erläutert der Allianz-CIO, wo es am ehesten einschlagen könnte. Zudem zeigt die Redaktion, wie Anleger sich in diesem Umfeld sicher positionieren können.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Deutsche Telekom versus SpaceX
Gerüchte um einen Zusammenschluss mit T-Mobile US drücken die T-Aktie. Als Abwehr gegen Elon Musk könnte der Schritt aber nötig werden (S. 6)

KNDS sagt Börsengang ab
Der deutsch-französische Panzerbauer bläst den IPO wegen Marktrisiken ab. Der Militärmastsystem-Hersteller Smag hält dagegen am Börsengang fest (S. 8)

Gewinner trotzt Verlierer
Adidas haussiert trotz WM-Aus der deutschen Elf, Nike kämpft weiter mit der Trendwende (S. 10)

Bloß kein Bitcoin verkaufen
Der weltgrößte Bitcoin-Halter Strategy will mit einem neuen Programm unabhängiger werden und auch schwierigere Marktphasen ohne den Verkauf von Bitcoin überstehen. (S. 30)

Das richtige Konto fürs Business
Ein separates Geschäftskonto ist essenziell für eine saubere Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen. Doch Konditionen, Leistungsumfang und Service unterscheiden sich stark, wie auch der Test von €uro am Sonntag zeigt (S. 38)

Euro am Sonntag Monatsabo
Foto: Börsenmedien AG

€uro am Sonntag liefert Ihnen jede Woche fundierte Analysen, verständliche Einordnungen und konkrete Anlageideen für Ihr Depot. So treffen Sie bessere Entscheidungen - mit aktuellem Börsenwissen, starken Hintergründen und Themen, die für Anleger wirklich relevant sind.

Ob Wirtschaft, Politik oder Aktienmarkt: €uro am Sonntag bereitet die wichtigsten Entwicklungen kompakt auf und zeigt Ihnen Chancen, bevor sie breit diskutiert werden. Entdecken Sie Trends, Themen und Aktien mit Potenzial.

Neu: Das Monatsabo von €uro am Sonntag. Testen Sie jetzt 4 digitale Ausgaben zum Preis von einer. Für nur 4,49 € sparen Sie 75 Prozent.

Zum Angebot