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Bitcoin auf Erholung: Warum Anleger weiterhin sehr vorsichtig sein müssen

Bitcoin auf Erholung: Warum Anleger weiterhin sehr vorsichtig sein müssen

WKN: A0SLML ISIN: DE000A0SLML9 Krypto AG

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10.12.2019 - 08:10
27.11.2019 10:30:00

Die Krypto-Währungen stehen seit Wochen schon unter Druck. In der laufenden Handelswoche zeichnet sich eine leichte Erholung ab. Ganz vorne mit dabei: Der Bitcoin. Doch vereinzelt feste Tage sollten Anleger auf der Long-Seite nicht übermütig werden lassen: Der Bitcoin ist hoch volatil; weitere Kurseinbrüche jederzeit möglich. Warum Anleger auf der Hut sein müssen. Von Manfred Ries

Ausgangssituation und Signal



Ein Bitcoin (BTC/USD) kostet derzeit rund 7230 US-Dollar. Damit konnte sich die Cyber-Währung von ihrem Mehrmonatstief bei 6510 US-Dollar lösen. Die Krypto-Währung stand in den vergangenen Wochen extrem unter Druck: Seit Ende Oktober sind die Notierungen des Bitcoin um bis zu 35 Prozent eingebrochen; insbesondere der Tageschart zeugt davon. Das bisherige Jahreshoch lag bei 14.120 US-Dollar (Juni 2019).

Den Bitcoin hatten wir letztmalig am 28. Juni kritisch besprochen und nahe des Jahreshochs vor den Gefahren einer bevorstehenden Korrektur gewarnt - Zeit für ein charttechnisches Update.


Die Charts im Detail



Das Chartbild des Bitcoin zeugt auf allen Zeitebenen von der extrem hohen Schwankungsfreudigkeit dieser Krypto-Währung. Mittlerweile kostet ein Bitcoin wieder weniger als im Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage (blaue Kurve). Der Abstand zwischen aktuellem Kurs und 21-Tagelinie (grüne Kurve) beträgt 17 Prozent - siehe Kurvenverlauf unterhalb des Tagescharts. Das könnte viele Spieler dazu verleiten, auf eine nachhaltigere Erholung beim Bitcoin-Kurs zu setzen. Anleger, die darauf wetten wollen, müssen sich aber den Gefahren der hohen Volatilität bewusst sein.

Tageschart





Wochenchart




Monatschart





Empfehlung der Redaktion



Bitcoin: Eine Krypto-Währung, die mit hohen Schwankungen auf sich aufmerksam macht. Sowohl Kurserholungen als auch -korrekturen fallen erfahrungsgemäß extrem heftig aus. Das nicht zuletzt deshalb, weil der Kurs des Bitcoins nicht, wie bei herkömmlichen Währungen üblich, durch fundamentale Fakten und der Notenbankpolitik bestimmt wird. Die Preisfeststellung beim Bitcoin erfolgt einzig und alleine durch Angebot und Nachfrage - und fernab jeglicher Kontrollinstanz. Für Anleger, die sich in Sachen Krypto-Währungen unsicher sind, birgt ein Investment im Bitcoin deshalb ein hohes Gefahrenpotenzial.

Nächste Widerstände: 8000 US-Dollar und 10.000 US-Dollar
Nächste Unterstützungen: 6510 US-Dollar und 6000 US-Dollar


Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich. Als Grundlage für diese Analyse diente der Chart des Bitcoin in US-Dollar an der Chicago Mercantile Exchange & Chicago Board of Trade (CME). (Kürzel: BTC c1 CME).


AUTOR Manfred Ries vom Index Radar-Magazin ist ausgebildeter Bankkaufmann. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete er über viele Jahre hinweg in den Bereichen Vermögensanlage und Devisenhandel bei Großbanken. Seit mehr als 15 Jahren ist Manfred Ries als Wirtschaftsjournalist tätig. Für Börse Online analysierte er bereits 1999 die Märkte aus charttechnischer Sicht. www.index-radar.de

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