Bloomberg-Analyst Mike McGlone glaubt nicht nur daran, dass der Bitcoin auf 10.000 US-Dollar fallen könnte, sondern ist sich sicher, dass der aktuelle Abverkauf ein Warnsignal für ein Horrorszenario an den Aktienmärkten ist. Das steckt dahinter.
Mike McGlone, Rohstoff-Analyst bei Bloomberg, hat zuletzt erfolgreich den Abverkauf beim Bitcoin vorhergesagt und nun nochmals sein Kursziel von 10.000 US-Dollar für die Kryptowährung bekräftigt. Allerdings rechnet der Experte mit noch größeren Verwerfungen.
Bitcoin-Crash auf 10.000 US-Dollar und Horrorszenario für die Börse
Konkret schrieb er auf LinkedIn: „Der Bitcoin- und Kryptowährungsverfall könnte die nächste Rezession einleiten – „Gesunde Korrektur“ – so werden wir es wohl bald von Börsenanalysten hören (die, wenn sie nicht mitziehen, ihren Job riskieren), angesichts des Krypto-Einbruchs. Das Mantra „Buy the dips“ seit 2008 könnte ausgedient haben.“
Als Gründe für einen Crash an der Börse nannte er die überhöhte US-Aktienmarktkapitalisierung im Verhältnis zum BIP und die extrem niedrige 180-Tage-Volatilität des S&P 500. Weiterhin verwies er auf die Performance von Silber und Gold, die einerseits ein Warnsignal sei, andererseits auch dafür sorgen könnte, dass sich die steigende Volatilität bei den Edelmetallen auch auf Aktien auswirkt.
Da er zudem eine hohe Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 sieht, argumentierte er, dass auf den Kursverfall der Kryptowährung auch einer am Aktienmarkt folgen müsse.
Korrelation dürfte hoch bleiben
Mike McGlone stellt also eine extrem pessimistische Prognose für den Aktienmarkt in den Raum. Auch wenn solche Vorhersagen in den seltensten Fällen richtig sind, so müssen sich Anleger wohl doch darauf einstellen, dass verschiedene Anlageklassen wie Edelmetall, Aktien und Kryptowährungen im nächsten Abverkauf wahrscheinlich stark korreliert bleiben, nachdem sie zusammen gestiegen sind.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
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