Börsen: Deutsche Bank sieht Dax Ende 2018 bei 14.100 Punkten - Höhere Volatilität
· Börse Online Redaktion
Foto: Börsenmedien AG
"Wenn der Preisdruck stärker als erwartet zunehmen sollte, könnten sich die Notenbanken zu einem aggressiveren Ausstieg aus ihrer nach wie vor expansiven Geldpolitik gedrängt fühlen", sagte der für Deutschland zuständige Chefvolkswirt, Stefan Schneider, am Mittwoch in Frankfurt. Dies könne negative Auswirkungen auf die weltweite Konjunkturentwicklung haben.
Über das Jahr gesehen werde der Dax aber zulegen und Ende 2018 bei 14.100 Punkten liegen, prognostizierte Chefanlage-Stratege Ulrich Stephan. Das wären rund 1000 Punkte mehr als derzeit. 2017 gewann der deutsche Leitindex bislang rund 1700 Zähler. Positiv sei, dass die steigenden Unternehmensgewinne Haupttreiber für die Kursentwicklung seien. Profitieren von den besseren Aussichten für die Weltkonjunktur dürften vor allem Firmen, die ihre Hauptabsatzmärkte außerhalb Europas hätten.
Zum Bremsklotz für den Dax könnte der Euro werden, der laut Stephan im Verlauf von 2018 auf 1,20 Dollar zulegen dürfte. Ein kräftiger Euro schwächt die Absatzchancen der exportstarken Unternehmen der Euro-Zone im Welthandel, weil ihre Waren teurer werden.
Buchtipp: Kapitalismus und Marktwirtschaft
In diesem bahnbrechenden Buch bietet Jonathan McMillan eine neue Perspektive auf unser Wirtschaftssystem. Er zeigt, dass Kapitalismus und Marktwirtschaft nicht das Gleiche sind, und deckt dabei einen grundlegenden Fehler in unserer Finanzarchitektur auf. Das hat handfeste Konsequenzen – gerade für Europa.
McMillan stellt die Probleme der Eurozone in einen größeren historischen Zusammenhang und entwickelt einen radikalen, aber durchdachten Reformvorschlag. Dabei wird klar: Wer eine freie und demokratische Gesellschaft im 21. Jahrhundert bewahren will, kommt an einer neuen Wirtschaftsordnung nicht vorbei.
Autoren: McMillan, Jonathan
Seitenanzahl: 208
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86470-943-2
Preis: 24,90 €