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BÖRSEN-TICKER- Altria auf Talfahrt - E-Zigarette Juul wohl vor Verbot

BÖRSEN-TICKER- Altria auf Talfahrt - E-Zigarette Juul wohl vor Verbot
22.06.2022 18:06:00

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.30 Uhr - Ein mögliches Aus für die E-Zigarette Juul in den USA schickt Altria auf Talfahrt. Die Aktien des Tabak-Konzerns, der unter anderem "Marlboro"-Zigaretten anbietet, fallen an der Wall Street um 7,4 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 42,32 Dollar. Dem "Wall Street Journal" zufolge könnte die US-Gesundheitsbehörde im Tagesverlauf ein Verkaufsverbot für Juul-Produkte verkünden.

16.05 Uhr - Kleinanleger legen sich erneut in großem Stil Revlon ins Depot. Die Aktien der insolventen Kosmetikfirma steigen an der Wall Street um 42 Prozent auf 8,60 Dollar. Damit haben sie ihren Kurs binnen weniger Tage mehr als vervierfacht. Das Unternehmen gehört zu den am meisten erwähnten Werten in einschlägigen Internet-Anlegerforen.

15.50 Uhr - Die Warnung vor anhaltenden Lieferketten-Problemen drückt Boeing ins Minus. Die Aktien des Flugzeugbauers fallen an der Wall Street um 2,4 Prozent. Eine Entspannung ist dem Unternehmen zufolge vor Ende 2023 nicht in Sicht.

15.10 Uhr - Ein Quartalsergebnis über Markterwartungen gibt Winnebago Auftrieb. Die Aktien des Anbieters von Wohnwagen und Wohnmobilen steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 1,6 Prozent. Das Unternehmen steigerte den Umsatz um 52 Prozent auf 1,46 Milliarden Dollar und machte einen Gewinn von 4,13 Dollar je Aktie.

10.48 Uhr - Die Furcht vor einem globalen Konjunktureinbruch setzt erneut den Kupferpreis unter Druck. Das Industriemetall rutscht drei Prozent auf bis zu 8691 Dollar je Tonne ab und ist damit so billig wie zuletzt im März 2021. Im Windschatten geben auch die Preise von Aluminium, Zink, Blei, Nickel und Zinn zwischen einem und knapp vier Prozent nach. "Basismetalle bleiben durch die schwierigen Nachfrageaussichten im Zusammenhang mit den chinesischen Covid-19-Sperren und der Straffung der Geldpolitik unter Druck", konstatieren die Experten der Bank Standard Chartered.

09.17 Uhr - Anleger freut die Aufstockung der Anteile von Großaktionär Frasers bei Hugo Boss. Die Titel der Modefirma eröffnen 1,6 Prozent fester, nachdem der britische Sportartikel-Händler mitteilte, seine Beteiligung erhöht zu haben und nun 4,9 Prozent der Aktien direkt zu halten und Optionen auf weitere 26 Prozent zu besitzen. Angesichts der düsteren Stimmung am Gesamtmarkt geben die Papiere die Kursgewinne aber schnell wieder ab und drehen ins Minus.

08.10 Uhr - Salzgitter rutschen nach einer Herunterstufung im Frankfurter Frühhandel um 3,9 Prozent ab. Die Analysten von JP Morgan senkten die Bewertung der Titel auf "Underweight" von "Neutral". Das Kursziel wurde auf 31,60 von 44 Euro heruntergeschraubt. Am Dienstag waren die Papiere des Stahlkonzerns bei 28,74 Euro aus dem Handel gegangen. Die Furcht vor einer geringeren Rohstoff-Nachfrage des Top-Abnehmers China infolge der Corona-Beschränkungen hatten den Sektor zuletzt unter Druck gesetzt.

07.35 Uhr - Aktien von BASF verlieren bei Lang & Schwarz 1,7 Prozent, nachdem Vorstandschef Martin Brudermüller die Investoren am Dienstag auf schwierigere Zeiten eingestellt hatte. BASF werde im zweiten Halbjahr nicht mehr von den bislang angespannten Lieferketten bei der Konkurrenz profitieren, hinzu kämen die hohen Energiekosten, sagte er. "Das klingt sehr vorsichtig und pessimistisch, obwohl keine Zahlen genannt wurden", sagte ein Händler.

07.35 Uhr - Die juristische Schlappe in den USA im Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat macht Bayer weiter zu schaffen. Die Papiere fallen bei Lang & Schwarz um 3,1 Prozent ans Dax-Ende, nachdem sie am Dienstag bereits 2,1 Prozent verloren hatten. Das Oberste Gericht der USA hatte den Berufungsantrag des Pharma- und Agrarchemiekonzerns abgelehnt.

07.20 Uhr - Öl der Nordsee-Sorte Brent verbilligt sich um drei Prozent auf 111,21 Dollar je Fass. US-Präsident Joe Biden will einem Insider zufolge die Bundessteuer auf Benzin in Höhe von 18,4 Cent pro Gallone (rund 3,8 Liter) vorübergehend aussetzen. "Ich denke, die ununterbrochenen Biden-Schlagzeilen, bei denen die Regierung scheinbar in Inflationspanik ist, haben eine Rolle beim jüngsten Ausverkauf gespielt, da die Anleger jede Unsicherheit hassen, auch wenn sie im Zusammenhang mit den bekannten Versorgungsbedenken irrational ist", sagte Experte Stephen Innes von SPI Asset Management.

rtr

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