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Börsencrash: Wiederholt sich die Geschichte?

Börsencrash: Wiederholt sich die Geschichte?

WKN: A0Q4DC ISIN: CH0038863350 Nestlé SA (Nestle)

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21.06.2018 - 19:41
21.11.2017 03:40:00

Vor exakt 30 Jahren brachen weltweit die Börsen ein. Während die Crashpropheten bereits vor neuen Beben an den Märkten warnen, gibt es auch gute Gründe, die für eine Fortsetzung der Hausse sprechen. Von Wolfgang Hagl und Christian Ingerl



Unvergessen sind die Prophezeiungen von Investorenlegenden wie George Soros, Marc Faber oder Jim Rogers. Mit spektakulären Wetten verdienten die Börsenexperten Milliarden. Eines ihrer Markenzeichen: gegen den Strom schwimmen. So auch jetzt: Sie alle warnen inmitten der Kursrally von DAX, Dow und Co vor einer düsteren Zukunft.



Genau 30 Jahre nach dem größten Börsencrash unserer Zeit melden sich also die Pessimisten zu Wort. Hedgefondsmanager Soros hält zum Beispiel nichts vom neuen US-Präsidenten Donald Trump und ist sich sicher, dass dieser scheitern wird. Vor allem die versprochenen Steuergeschenke werden seiner Ansicht nach nie Realität werden. Mehr als eine halbe Milliarde Dollar setzt Soros daher auf fallende Börsenkurse.


Auf der Liste der Schwarzseher findet sich auch Marc Faber. Der als "Dr. Doom" bekannte Schweizer Fondsmanager befürchtet, dass die Märkte im aktuellen Umfeld auf einen Crash zusteuern. Unter dem Strich erwartet er eine Korrektur um 30 bis 40 Prozent. "Sie sehen es nicht. Ich sehe es nicht, niemand sieht es. Deshalb kaufen die Leute weiterhin Aktien. Doch eines Tages wird etwas passieren", sagte der notorische Pessimist kürzlich. Auslöser könnten steigende Zinsen oder auch ein größerer Betrug sein. "Es gibt viele kleine Ereignisse, die den Niedergang auslösen können."

Jim Rogers sieht gar den "größten Crash in seinem Leben" heraufziehen. Sein Kalkül: Die Finanzkrise im Jahr 2008 wurde aufgrund eines Anstiegs der Verschuldung verursacht - und seither ist die Verschuldung durch die Decke gegangen. Berechnungen von Alberto Gallo von Algebris Investments untermauern diese These. Nach seinen Ergebnissen ist der globale Schuldenstand im vergangenen Jahrzehnt um 276 Prozent auf 217 Billionen Dollar explodiert. Während Rogers einen Crash an den Aktienmärkten wittert, sieht er glänzende Zeiten auf Gold zukommen, da die Menschen in Krisenzeiten gerne in das Edelmetall flüchten.

Auf Seite 2: Optimismus zahlt sich aus



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Bildquelle: China Daily/Reuters, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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