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Brexit Ticker +++ Airbus bereitet sich auf harten Brexit vor

Brexit Ticker +++ Airbus bereitet sich auf harten Brexit vor

WKN: 919175 ISIN: US4101201097 Hancock Holding Co.

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14.12.2018 - 08:02
16.11.2018 14:15:00

Der Streit über die Gestaltung des Brexit hat die Regierung von Premierministerin Theresa May in eine tiefe Krise gestürzt. Mehrere Minister traten zurück, Abgeordnete entzogen May die Unterstützung. Es kamen jedoch nicht genügend Stimmen für ein Misstrauensvotum zusammen. Es folgen wichtige Entwicklungen vom Freitag:

14.15 Uhr - Airbus bereitet sich angesichts der Turbulenzen in London auf einen ungeordneten EU-Austritt des Vereinigten Königreichs vor. Grundannahme aller Planungen sei, dass es kein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien geben werde. "Der Vertragsentwurf ist sicherlich ermutigend, aber wir müssen im Kopf behalten, dass das Parlament zustimmen muss", teilt das Unternehmen seinen Mitarbeitern mit.



13.04 Uhr - Handelsminister Liam Fox wirbt der BBC zufolge für das Abkommen. Die Regierung sei nicht dafür gewählt worden, das zu tun, was sie machen wolle, sondern das, was im Interesse des Landes sei. Er habe vollstes Vertrauen in May, sagte Fox dem Sender CNBC.


13.01 Uhr - Die Wirtschaft setzt sich nach den Worten einer May-Sprecherin für das Brexit-Abkommen der Regierungschefin ein. In den vergangenen Tagen sei viel Zuspruch gekommen.

12.20 Uhr - Der euroskeptische Umweltminister Gove spricht May sein Vertrauen aus. Zugleich kündigt er an, sich für ein "gutes Abkommen" einzusetzen.

11.43 Uhr - Der frühere Brexit-Minister David Davis hat sich für einen Neustart der Brexit-Verhandlungen mit Brüssel ausgesprochen. Der von Premierministerin Theresa May vorgelegte Entwurf sei "schrecklich", sagte Davis am Freitag in einem BBC-Interview. "Das ist kein Abkommen, das wir akzeptieren sollten."<

11.05 Uhr - Die Gegner von Premierministerin Theresa May in ihrer Konservativen Partei haben Medienberichten zufolge genügend Stimmen für ein Misstrauensvotum gegen die Parteivorsitzende gesammelt. Die dafür notwendigen 48 Stimmen seien erreicht worden, berichteten Journalisten der britischen Zeitung "The Sun" und von "BrexitCentral" am Freitag. Mays Kabinett stimmte am Mittwoch dem EU-Ausstiegsvertrag zu. Die Entscheidung ist auch in den Reihen von Mays konservativer Tory-Partei sehr umstritten. Minister traten zurück, Abgeordnete forderten ein Misstrauensvotum. EU-Ratspräsident Donald Tusk berief einen EU-Sondergipfel für den 25. November ein, um die Vereinbarung festzuzurren.

10.19 Uhr - Die Aktienkurse an der Londoner Börse geraten nach den Berichten über ein wahrscheinliches Misstrauensvotum gegen May unter Druck.

10.05 Uhr - Die für ein innerparteiliches Misstrauensvotum gegen May nötigen 48 Anträge seien eingegangen, berichtet der Chefredakteur des Newsletters BrexitCentral unter Berufung auf einen Insider, der in der Vergangenheit immer verlässlich gewesen sei.

09.55 Uhr - Die Fraktions-Geschäftsführer sind einem Bericht der "Huffington Post" zufolge aufgefordert worden, ihre Verpflichtungen in den Wahlkreisen abzusagen und am Freitag ins Parlament zu kommen.

09.45 Uhr - Der Brexit zeigt nach Einschätzung von Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire, wie exorbitant teuer es sei, aus dem Binnenmarkt auszutreten.

09.01 Uhr - May will einen neuen Brexit-Minister in den kommenden Tagen festlegen. Sie habe mit Umweltminister Michael Gove lediglich über das Thema Fischerei gesprochen, sagt sie. Zu Personalien werde sie sich nicht weiter äußern. Zugleich warb sie erneut für das vorliegende Abkommen. Die Notfalloption für Nordirland bedeute nicht, dass die Freizügigkeit weiterhin gelte. "Wir werden die EU im März verlassen", bekräftigt sie.

08.39 Uhr - Ex-Brexit-Minister David Davis geht nicht davon aus, dass das britische Parlament dem Abkommen zustimmt. May werde des daher neu aushandeln müssen, sagt er. Ein Freihandelsabkommen könne binnen vier Monaten erreicht werden. Niemand ziehe es vor, dass es einen EU-Austritt seines Landes ohne Abkommen gebe. Angst davor müsse man aber nicht haben.

08.24 Uhr - Rolls-Royce-Chef Warren East wirbt für ein Abkommen, das Sicherheit für die Unternehmen schaffe. "Jeder Deal ist besser als kein Deal", sagt er. Der Flugzeug-Triebwerkshersteller treibe weiterhin die Notfallpläne voran und stocke seine Lagerbestände auf, um nicht nach dem EU-Austritt Großbritanniens Lieferschwierigkeiten zu bekommen.

07.54 Uhr - Frankreich bereitet sich auf Grenzkontrollen an seinen Häfen vor. Dazu gehörten auch Zolleinrichtungen und Veterinärkontrollen, sagt Verkehrsministerin Elisabeth Borne

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Bildquelle: Toby Melville/Reuters, REUTERS

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