Der zeitweise Rückfall des Ölpreises unter 100 US-Dollar/Fass sowie des Goldpreises, der wieder deutlich unter 2.000 Dollar notiert, zeigen eine ansatzweise Rückkehr der Märkte zur vorherigen Normalität. Parallel damit einher geht eine Stabilisierung des Deutschen Aktienindex auf niedrigem Niveau - von dem Tief knapp über 12.400 in der Vorwoche hat sich der DAX kontinuierlich bis an die 14.000er-Marke nach oben gearbeitet. Allerdings stagnieren die Kurse an diesem stark gehandelten Preisniveau, was einen weiteren Anstieg an die nächstfolgenden Barrieren verzögern oder im Extremfall sogar verunmöglichen dürfte.




Ohnehin wird der DAX die erste mittelfristige Hürde bei 14.800 kaum länger wiedersehen, ganz zu schweigen von einem Überschreiten, ohne dass es zuvor zu einem anhaltenden Waffenstillstand in der Ukraine kommt. Angesichts der sich eher eintrübenden Nachrichtenlage, insbesondere im Hinblick auf eine zuletzt deutlicher werdende Unterstützung Russlands durch China, bleibt der Fokus auf der übergeordneten Zeitebene eher auf der Südseite: Eine neue Verkaufswelle in Richtung der nächsten Bodenbildungszone um 11.500 ist zu befürchten, sobald die jüngste Stagnationsphase vorbei ist.




Beim Dow Jones Industrial Index kommt es Innerhalb des seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrendkanals inzwischen zu einer internen, immer enger werdenden Konsolidierungsformation, die auf Grund ihrer Form unter Analysten auch als Dreieck bekannt ist. Ein Ausbruch daraus dürfte einen Hinweis auf die Bewegungsrichtung der kommenden Tage liefern, wobei die 34.000er-Marke auf der Oberseite eine erste robuste Verkaufszone darstellt, die zunächst kaum überwindbar scheint. Nach unten ist im fallenden Kurskorridor mittlerweile Luft bis etwa 31.700 Punkte.




Insbesondere der Wochenschlusskurs unterhalb der bis vor Kurzem noch stabil wirkenden Nachfragezone bei 31.500 hat die mittelfristige Markttechnik beim Dow eingetrübt. Verschiebt sich das Kräftegleichgewicht auf dieser Zeitebene dauerhaft, dürfte die nächste vergleichbare Wendezone an der 30.000er-Marke schneller erreicht sein, als es heute möglich erscheint.




Im Zuge der jüngsten Erholung an den europäischen Börsen wurde der SMI ebenfalls verstärkt nachgefragt und steuert auf die nächste Umsatzhäufung um 11.900 / 12.000 Punkten zu (siehe blaue Volumenbalken am rechten Chartrand). Auch hier gilt natürlich, dass überwiegend Kriegsnachrichten Kurse machen. Ohne positive Neuigkeiten von dieser Seite dürften die nächsten Volumenspitzen und zugleich Wendezonen bei 12.200 und 12.400 kaum erreichbar sein.








Die wöchentlich aktualisierte, mittelfristige Marktanalyse finden Sie hier


Unterstützungen und Widerstände DAX

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 14.800,00 mittel
Oberes Ziel 1 14.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 13.100,00 mittel
Unteres Ziel 2 11.500,00 stark


Trading-Ideen

Trading-Idee für steigende Kurse Trading-Idee für fallende Kurse
Basiswert DAX Basiswert DAX
Produktvorstellung Turbo Long Produktvorstellung Turbo Short
WKN MD27JK WKN MD21YU
Emittent Morgan Stanley Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos Laufzeit endlos
Basispreis 30.133,23 Basispreis 15.313,18
Knock-Out-Schwelle 30.735,00 Knock-Out-Schwelle 15.313,18
Hebel 11,12 Hebel 9,02
Kurs in EUR 28,68 Kurs in EUR 14,39

Unterstützungen und Widerstände Dow

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 35.000,00 schwach
Oberes Ziel 1 34.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 31.700,00 schwach
Unteres Ziel 2 30.000,00 mittel


Trading-Ideen

Trading-Idee für steigende Kurse Trading-Idee für fallende Kurse
Basiswert Dow Basiswert Dow
Produktvorstellung Turbo Long Produktvorstellung Turbo Short
WKN MA37SW WKN MA6KAE
Emittent Morgan Stanley Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos Laufzeit endlos
Basispreis 29.233,59 Basispreis 37.295,59
Knock-Out-Schwelle 29.233,59 Knock-Out-Schwelle 37.295,59
Hebel 8,53 Hebel 7,79
Kurs in EUR 37,20 Kurs in EUR 37,16

Unterstützungen und Widerstände SMI

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 12.000,00 mittel
Oberes Ziel 1 11.700,00 schwach
Unteres Ziel 1 11.300,00 mittel
Unteres Ziel 2 10.500,00 mittel