Dax schließt knapp über 13.000 Punkten - Linde-Aktie legt zu
· Börse Online Redaktion
Vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank, die für Donnerstag angesetzt ist, hielten sich die Dax-Anleger bei Aktienkäufen am Montag zurück. Dazu trage auch die derzeitige Situation in Spanien bei. Nachdem der Dax bis zum Mittag zeitweise bis auf 13.069 Punkte stieg, hielt sich der deutsche Leitindex am Nachmittag etwas knapper über der Marke von 13.000 Punkten und schloss leicht höher im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag.
Der Euro stand am Montag weiter unter Druck. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1752 US-Dollar. Der Grund war vor allem ein weiterhin starker US-Dollar. Unter anderem stärkte das Wahlergebnis in Japan die US-Währung, was wiederum den Euro belastete. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1740 (Freitag: 1,1818) Dollar fest.
An der Wall Street starteten die US-Börsen freundlich. Dow Jones Industrial, S&P 500 sowie Nasdaq Composite kletterten auf neue Allzeithochs. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 0,1 Prozent auf einen Rekord bei 23.353 Punkten, lag zuletzt aber wieder tiefer bei 23.348,38 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 fiel nach dem Rekord bei 2578 Zählern (ein Plus von ebenfalls 0,1 Prozent) zuletzt auf 2574,35 Stellen zurück. Der Nasdaq gab sein neues Hoch bei 6641 Punkten (plus 0,2 Prozent) ebenfalls wieder ab, zuletzt stand er bei 6612,10 Punkten. Der Auswahlindex Nasdaq 100 erklomm dagegen kein neues Hoch und fiel zuletzt um 0,29 Prozent auf 6091,03 Punkte.
Der Nebenwerteindex MDax trat am Montag auf der Stelle, er schloss minimal tiefer bei 26.049,81 Punkten. Für den Technologieindex TecDax ging es dagegen nach oben, er stieg um 0,5 Prozent auf 2499,47 Zähler. Für den Kleinwerteindex SDax ging es bergab, er schloss bei 11.821,87 Punkten - ein Minus von 0,3 Prozent.
Auf Unternehmensseite machten im Dax erneut die Papiere des Gaseunternehmens Linde auf sich aufmerksam. Der Kurs der Aktien stieg um mehr als zwei Prozent. Der Grund: Der Konzern senkte die Mindestannahmequote, sodass jetzt nur noch 60 statt 75 Prozent der Aktionäre ihre Anteile in Aktien der fusionierten Linde plc umtauschen müssen. Damit machten die Münchner weitere Schritte hin zur geplanten Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair.
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