Wer nur den MSCI World hält, setzt auf weniger Länder als gedacht - und verliert Rendite. Wie es Anleger besser machen.

MSCI World, das klingt nach der großen weiten Welt. Doch wer den Index in Form eines ETFs als „globales Basisinvestment“ kauft, liegt daneben. Denn das Aktienbarometer ist mitnichten ein Weltindex, sondern ein reiner Industrieländer-Club, mit Schwerpunkt USA – und da vor allem auf Technologie-Aktien.

Damit handeln sich Anleger nicht nur ein veritables Klumpenrisiko ein, vor allem in Zeiten von KI-­Blasensorgen, sondern lassen auch ordentliches Renditepotenzial liegen. Denn ausgerechnet die dynamisch wachsenden und spannendsten Volkswirtschaften, Emerging Markets wie Brasilien, Mexiko oder Südafrika, bleiben außen vor – und damit Regionen, die zum globalen Wachstum einen erheblichen Beitrag leisten.

Eine aktuelle Studie des Vermögensverwaltes HQ Trust über fast vier Jahrzehnte Börsengeschichte zeigt: Emerging Markets neigen zwar zu etwas stärkeren Schwankungen, doch dieses Risiko hat sich in Form einer besseren Performance auf lange Sicht im Schnitt klar ausgezahlt. Experten gehen davon aus, dass Investments in diese Regionen in den nächsten Jahren weiterhin attraktiv bleiben dürften: Obwohl zuletzt viele Schwellenländerbörsen bereits mit starker Entwicklung glänzten, sind die Bewertungen immer noch auf niedrigem Niveau. 

Wo Experten Potenzial sehen, wie hoch ein strategischer EM-Anteil im Depot sein sollte und welche Produkte sich für eine sinnvolle Diversifikation eignen, lesen Sie in der Top-Story in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

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Foto: Börsenmedien AG