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Der Morgen kompakt: Heute mit der US-Notenbank, Deutsche Telekom, Alphabe, Tesla und OMV

Der Morgen kompakt: Heute mit der US-Notenbank, Deutsche Telekom, Alphabe, Tesla und OMV
15.12.2021 07:14:07

Welche Themen sind am Mittwochmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Unter anderem im Blick: Angesichts hoher Inflation fasst die US-Notenbank ein früheres Ende ihrer milliardenschweren Konjunkturhilfen ins Auge, OMV hat die Eckpfeiler seiner neuen Strategie beschlossen und Alphabet droht einem Medienbericht zufolge impfunwilligen Mitarbeitern bei Nichteinhaltung der Impfvorschriften mit Konsequenzen.

* VIRUS - Für Corona-Geimpfte mit Auffrischimpfung entfällt künftig die Testpflicht bei 2G-Plus-Regeln. Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen. Allerdings wird in medizinischen und Pflege-Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen auch von Geboosterten weiterhin ein negatives Testergebnis verlangt. Nach zwei Monaten wird die Regel überprüft.

* FED - Angesichts hoher Inflation fasst die US-Notenbank ein früheres Ende ihrer milliardenschweren Konjunkturhilfen ins Auge. Viele Experten gehen davon aus, dass heute auf der Zinssitzung ein Beschluss gefasst wird, den Abbau der monatlichen Anleihenkäufe zu beschleunigen. Damit wäre zugleich die Basis für eine frühere Zinswende gelegt. Die Fed fährt seit Mitte November ihre Wertpapier-Käufe im Rahmen des sogenannten Taperings um monatlich 15 Milliarden Dollar zurück. Das gesamte Ankaufvolumen von anfangs 120 Milliarden Dollar pro Monat wäre somit erst Mitte 2022 abgeschmolzen, wenn das Abbautempo nicht erhöht würde. Viele Fed-Beobachter erwarten, dass das Ende des Taperings auf das Frühjahr vorgezogen werden dürfte.

* DEUTSCHE TELEKOM-Chef Timotheus Höttges soll den Konzern einem Zeitungsbericht zufolge noch mindestens bis Ende 2026 führen. Bei der Sitzung des Aufsichtsrats am Mittwoch soll das Gremium eine Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre beschließen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bei einer Vorverhandlung sei bereits eine Einigung unter den Aufsichtsratsmitgliedern erzielt worden.

* VOLKSWAGEN - Strategie- und Produktpräsentation mit der Leiterin des Geschäftsfelds Laden & Energie der Volkswagen Group Components, Teme (10:00)

* ALSTRIA OFFICE REIT - Der vor der Übernahme durch den kanadischen Investor Brookfield stehende Hamburger Bürovermieter hat seinen Portfoliowert 2021 gesteigert. Die vorläufige Fair-Value-Bewertung liege bei 4,85 (Vorjahr 4,58) Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Zu dem Wertzuwachs hätten Investitionen in das Unternehmensportfolio mit 117 Millionen, Transaktionen mit 55 Millionen und ein erwarteter Bewertungsgewinn von 80 bis 90 Millionen Euro beigetragen. Die Netto-Gewinnauswirkung des Wertzuwachses bezifferte Alstria mit 0,45 bis 0,50 Euro je Aktie.

* ALPHABET - Der US-Technologiekonzern droht einem Medienbericht zufolge impfunwilligen Mitarbeitern bei Nichteinhaltung der Impfvorschriften mit Konsequenzen. Angestellte müssten ihren Covid-19-Impfstatus offen legen und entsprechende Nachweise hochladen oder eine medizinische oder religiöse Ausnahmegenehmigung beantragen, heißt es in einem Memo der Unternehmensführung. Wer die Vorschriften bis zum 18. Januar nicht erfülle, werde für 30 Tage zunächst in einen "bezahlten Zwangsurlaub" geschickt, berichtete der Sender CNBC. Bei anhaltendem Verstoß werde der Mitarbeiter dann bis zu sechs Monate lang unbezahlt freigestellt, als letzter Schritt drohe im Anschluss die Kündigung. * TESLA - Das Pariser Taxi-Unternehmen G7 hat nach einem tödlichen Unfall vorerst alle Tesla aus dem Verkehr gezogen. 37 Model 3-Fahrzeuge seien davon betroffen, bis die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen sind, teilte der Fahrdienstleister mit. Ein Taxifahrer, der nicht im Dienst war, war mit seiner Familie unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Der Fahrer habe versucht zu bremsen, aber das Auto habe stattdessen beschleunigt, sagte G7. Es war unklar, ob der Tesla im Autopilot-Modus unterwegs war. Tesla reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

* OMV - Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern hat die Eckpfeiler seiner neuen Strategie beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat hätten sich auf die strategischen Eckpunkte der künftigen Ausrichtungen geeinigt, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Details will der Konzern noch keine nennen. Diese würden in den nächsten Wochen ausgearbeitet. Die Öffentlichkeit soll wie bereits angekündigt spätestens im März informiert werden.

* VEOLIA ENVIRONMENT/SUEZ - Die EU-Kommission hat grünes Licht für die milliardenschwere Fusion der beiden französischen Versorger gegeben. Die Übernahme werde mit Auflagen gebilligt, teilt die Behörde mit. Mit dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen soll in Frankreich ein neuer Gigant für die Abfall- und Wasserwirtschaft entstehen. Die Konzerne hatten sich Mitte April auf die Grundzüge der Transaktion mit einem Volumen von rund 13 Milliarden Euro verständigt.

* VIRUS/STUDIE/IMPFSTOFFE - Alle drei in den USA zugelassenen Covid-19-Impfstoffe von Moderna, BioNTech/Pfizer und Johnson & Johnson scheinen laut einer Laborstudie ohne eine Auffrischungsimpfung deutlich weniger Schutz gegen die Omikron-Variante zu bieten. Die Untersuchungen des Massachusetts General Hospital (MGH), der Harvard-Universität und des MIT stellen eine "geringe bis fehlende" Antikörperneutralisierung der Variante bei den regulären Impfschemata der Vakzine fest. Das Blut von Personen, die erst kürzlich einen Booster erhalten hatten, weist der Studie zufolge jedoch eine starke Neutralisierung der Variante auf.

* CHINA/KONJUNKTUR - Die chinesische Industrieproduktion ist im November schneller als erwartet gewachsen. Sie stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, wie Daten des Nationalen Statistikamtes zeigten. Von Reuters befragte Analysten hatten 3,6 Prozent erwartet. Im Oktober war die Produktion um 3,5 Prozent gewachsen. Eine höhere Energieproduktion und eine Senkung der Rohstoffpreise gaben der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt Schwung. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im November im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent und blieben damit unter dem von Analysten erwarteten Wachstum von 4,6 Prozent und dem Anstieg von 4,9 Prozent im Oktober.

rtr

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