- ZEW-INDEX - Die Gaskrise und Rezessionssorgen lasten auf der Stimmung der Börsianer. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) legt sein August-Barometer für die Einschätzung zur deutschen Konjunktur vor. Nach Ansicht der von Reuters befragten Ökonomen dürfte die Stimmung unter den Börsenprofis stagnieren und der Index auf dem Vormonatswert von minus 53,8 Zählern verharren.

- INFINEON-Chef Jochen Hanebeck warnt vor einem Ausblieben der Chip-Lieferungen aus Taiwan. Das hätte "tiefgreifende Auswirkungen auf alle Wirtschaftsbereiche, und zwar weltweit", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Die Volksrepublik China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und will ihrem Verteidigungsministerium zufolge "entschlossen gegen jede Form einer separatistischen 'taiwanischen Unabhängigkeit' und ausländische Einmischung vorgehen".

- FRESENIUS - Die Ratingagentur Moody's hat das langfristige Rating von Fresenius mit "Baa3" bestätigt.

- WALMART - Der weltgrößte Einzelhändler wird Insidern zufolge den Streaming-Dienst Paramount+ anbieten. Der Dienst konkurriert mit Amazons Prime, das kostenlosen Versand sowie Video- und Musik-Streaming-Dienste bietet und mehr als 200 Millionen Abonnenten hat. Eine Amazon Prime-Mitgliedschaft kostet 14,99 Dollar pro Monat oder 139 Dollar pro Jahr. Die Mitgliedschaft bei Walmart+ kostet dagegen 12,95 Dollar pro Monat oder 98 Dollar pro Jahr und beinhaltet kostenlosen Versand bei Bestellungen und Rabatte auf Treibstoff sowie ein kostenloses sechsmonatiges Abonnement des Premium-Musikdienstes von Spotify.

- BHP - Hohe Rohstoffpreise haben dem australischen Bergbauriesen BHP einen Gewinnsprung von 26 Prozent beschert. Das Ergebnis für das am 30. Juni 2022 zu Ende gegangene Geschäftsjahr stieg auf 21,32 Milliarden Dollar nach 16,99 Milliarden vor Jahresfrist, teilte der nach Marktwert größte Bergbaukonzern der Welt am Dienstag mit. BHP übertraf damit eine Analysten-Schätzung von 20,89 Milliarden Dollar.

- APPLE - Mitarbeiter des US-Technologiekonzerns sollen einem Medienbericht zufolge ab dem 5. September an mindestens drei Tagen in der Woche ins Büro zurückkehren. Apple verlange die Anwesenheit seiner Beschäftigten dienstags, donnerstags und an einem regulären dritten Tag, der von den einzelnen Teams festgelegt werde, berichtet die Agentur Bloomberg.

rtr