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Der Morgen kompakt: Heute mit No-Covid-Politik in Shanghai, chinesische Industrieproduktion und Deutsche Bank

Der Morgen kompakt: Heute mit No-Covid-Politik in Shanghai, chinesische Industrieproduktion und Deutsche Bank
16.05.2022 07:24:05

Welche Themen sind am Montagmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Unter anderem im Blick: Shanghai soll offenbar schrittweise bis zum 1. Juni zur Normalität zurückkehren, Corona-Beschränkungen und anhaltende Lieferengpässe bremsen die chinesische Industrieproduktion aus und Deutsche Bank verzichtet offenbar auf die Finanzierung eines umstrittenen Pipeline-Projekts in Afrika

* CORONA/SHANGHAI - Die chinesische Finanzmetropole Shanghai soll Regierungsangaben zufolge schrittweise bis zum 1. Juni zur Normalität zurückkehren. In 15 der 16 Bezirke der Stadt seien außerhalb der Quarantänegebiete keine weiteren Coronafälle aufgetreten, sagt die stellvertretende Bürgermeisterin Zong Ming. Supermärkte und Apotheken werden am Montag wieder öffnen, Schulen sollen schrittweise den Präsenzunterricht wieder aufnehmen. Viele Bewegungseinschränkungen werden zunächst bestehen bleiben, um Risiken eines erneuten Ausbruchs zu verhindern.

* CHINA - Corona-Beschränkungen und anhaltende Lieferengpässe haben die chinesische Industrieproduktion im April ausgebremst. Die Produktion in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schrumpften im abgelaufenen Monat im Jahresvergleich um 2,9 Prozent, wie Daten des Nationalen Statistikamtes am Montag zeigten. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Anstieg von 5,0 Prozent im März. Von Reuters befragte Analysten hatten ein Wachstum von 0,4 Prozent erwartet.

* DEUTSCHE BANK - Das Institut verzichtet einem Insider zufolge auf die Finanzierung eines umstrittenen Pipeline-Projekts in Afrika. Die Bank sei bislang nicht Teil der Finanzierung gewesen und werde dies auch nicht, sagte eine mit dem Vorhaben vertraute Person.

* THYSSENKRUPP> - Der U-Boot- und Marineschiff-Hersteller Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) strebt eine Konsolidierung der Werftindustrie in Deutschland und Europa an und will dabei eine führende Rolle einnehmen. "Wir brauchen eine Konsolidierung in Europa. Als TKMS können wir uns vielerlei Formen von Partnerschaften vorstellen", sagte der neue TKMS-Vorstandschef Oliver Burkhard der "Welt am Sonntag". Zunächst müsse jedoch für Deutschland eine Lösung gefunden werden.

* TRATON - Personalvorstand Bernd Osterloh macht sich für eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Marken bei der Volkswagen-Nutzfahrzeugtochter stark. Es sei wichtig, die Synergien zu heben, sagte Osterloh der Nachrichtenagentur Reuters bei der Vorstellung des Prototypen eines batteriebetriebenen Langstrecken-Lastwagen. Das modulare System, das Scania entwickelt habe, müsse so schnell wie möglich über die Marken und Kontinente eingeführt werden. MAN werde dabei eine eigene Marke bleiben.

* BIONTECH und PFIZER werden die nächste Lieferung von Impfstoffen an die Europäische Union um drei Monate verschieben. Wie die Unternehmen mitteilen, sollen die für Juni bis August geplanten Impfstoffdosen in Absprache mit der Europäischen Kommission erst ab September bis zum vierten Quartal dieses Jahres geliefert werden.

* NETFLIX - Die Schweiz steht vor der Einführung einer Investitionspflicht für Netflix und andere Streaming-Dienste. Die Mehrheit der Schweizer sprach sich in einer Volksabstimmung dafür aus, dass ausländische Streaming-Plattformen und TV-Sender vier Prozent ihres Umsatzes für Schweizer Filme und Serien ausgeben müssen.

* INDIEN/WEIZEN - Das Land hat ein sofortiges Ausfuhrverbot für Weizen verhängt und damit die wegen des Ukraine-Kriegs herrschende Sorge vor drohenden Hungerkatastrophen in der Welt weiter angefacht. Mit dem Exportverbot sollten Preissteigerungen im eigenen Land eingedämmt werden, teilte die Regierung des weltweit zweitgrößten Weizenproduzenten am Samstag mit.

* Die ASIATISCHEN MÄRKTE reagieren am Montag uneinheitlich auf die schwachen Daten aus China zur Industrieproduktion und zum Einzelhandel.

rtr

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