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Der Morgen kompakt: Heute mit Tesla, Lufthansa und Rheinmetall

Der Morgen kompakt: Heute mit Tesla, Lufthansa und Rheinmetall
10.05.2022 07:16:17

Welche Themen sind am Dienstagmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Unter anderem im Blick: Tesla muss offenbar die Produktion in Shanghai wegen Lieferengpässen erneut aussetzen, Lufthansa kauft 17 weitere Langstreckenflugzeuge von Boeing und Rheinmetall-Chef sieht den Rüstungskonzern auf Wachstumskurs

* TESLA - Der US-Elektroautobauer muss Insidern zufolge die Produktion in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai wegen Lieferengpässen erneut aussetzen. Es sei unklar, wann die Probleme gelöst sein werden und wann Tesla die Produktion wieder aufnehmen könne, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der strikte Lockdown der Wirtschaftsmetropole Shanghai zur Eindämmung des jüngsten Virus-Ausbruchs belastet die Konjunktur und den weltweiten Handel samt Lieferketten.

* LUFTHANSA kauft 17 weitere Langstreckenflugzeuge von Boeing. Dabei gehe es um sieben Maschinen vom Typ 787-9, drei Frachtflugzeuge vom Typ 777F und sieben Frachtmaschinen vom Typ 777-8F, teilte die Lufthansa mit. Zudem würden die bis 2024 laufenden Leasingvereinbarungen über zwei Frachtflugzeuge vom Typ 777F verlängert. - HV (10:00)

* RHEINMETALL-Chef Armin Papperger sieht den Rüstungskonzern auf Wachstumskurs. "Ich bin der festen Überzeugung, dass Rheinmetall in den nächsten Jahren beim Umsatz zweistellige Milliardenbeträge im Jahr erwirtschaften kann", sagte er der "SZ". "Klar, gegen die Großen in den USA wird man nie konkurrieren können - außer man wird ein US-Unternehmen." Eine Übernahme des Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) sei derzeit kein Thema. "Wir haben KMW unsere Vorschläge gemacht, die sind abgelehnt worden, die Diskussion ist für mich erstmal beendet", sagte Papperger. - HV (10:00)

* SCHAEFFLER - Der Auto- und Industriezulieferer erwartet im laufenden Jahr ein Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent. Die Gewinnmarge (Ebit) vor Sondereffekten solle zwischen fünf und sieben Prozent liegen, teilte der Konzern mit. Für das abgelaufene erste Quartal gab die Gruppe ein Umsatzwachstum von 1,9 Prozent auf 3,758 Milliarden Euro bekannt. Die Ebit-Marge sank von 11,2 auf 6,9 Prozent.

* ROSNEFT - Deutschland ist laut Wirtschaftsminister Robert Habeck für einen Eigentümerwechsel bei der vom russischen Rosneft-Konzern kontrollierten Raffinerie Schwedt gerüstet. Die juristischen und finanziellen Vorbereitungen seien abgeschlossen, sagte Habeck bei einem Besuch. Rosneft beliefert seine Raffinerie über eine Pipeline mit russischem Öl. Die EU bereitet aber ein Embargo vor, so dass Schwedt über andere Wege versorgt werden muss.

* WALL STREET - Enttäuschende Konjunkturdaten aus China und die Furcht vor schnell steigenden Zinsen haben die US-Börsen zum Wochenauftakt schwer belastet.

* ASIEN - Die asiatischen Aktien fallen am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

* FRANKREICH - Präsident Emmanuel Macron hat eine neue politische Gemeinschaft in Europa vorgeschlagen, der auch die Ukraine, Großbritannien oder Westbalkan-Staaten angehören sollen. Kern soll die EU sein. Damit könne man angesichts der geopolitischen Lage Länder zusammenführen, die keinen EU-Beitritt schafften oder ihn nicht wollten, sagte Macron am Montag in Berlin bei seinem Antrittsbesuch für seine zweite Amtszeit.

rtr/dpa-AFX

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