* BREXIT: Die EU und Großbritannien haben sich auf eine Verschiebung des Brexit-Termins bis zum 31. Oktober verständigt. Damit ist ein harter Brexit am Freitag abgewendet. Premierministerin Theresa May will heute im Parlament Stellung nehmen. "Bitte verschwendet die Zeit nicht", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. Das Land könne aber früher austreten, wenn der umstrittene Brexit-Vertrag das Parlament passiere. Ein längerer Aufschub wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron gestoppt. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zufolge wird Großbritannien nun wahrscheinlich an den Wahlen für das europäische Parlament vom 23. bis 26. Mai teilnehmen.

* DEUTSCHE BÖRSE: Der Finanzdatenanbieter Refinitiv steht nach Reuters-Informationen kurz davor, seine Devisenhandelsplattform FXall an die Deutsche Börse zu verkaufen. Als Kaufpreis nannten Insider rund 3,5 Milliarden Dollar. Die Börse bestätigte Verhandlungen, wies jedoch Aussagen zum Kaufpreis und einer bevorstehenden Unterzeichnung zurück. Refinitiv äußerte sich zu den Informationen zunächst nicht. Refinitiv gehört dem Finanzinvestor Blackstone und dem kanadischen Informationskonzern ThomsonReuters, der Muttergesellschaft von Reuters.

* DEUTSCHE-BANK-Chef Christian Sewing fordert vor einer Entscheidung über eine Fusion mit der COMMERZBANK einem Zeitungsbericht zufolge weitere Informationen. Sewing habe bei einem Treffen mit Commerzbank-Chef Martin Zielke deutlich gemacht, dass er sich nicht drängen lassen wolle, berichtete "Die Welt" ohne nähere Quellenangabe. Beide Institute lehnten eine Stellungnahme ab.

* DEUTSCHE BANK: Die EZB-Bankenaufsicht ist laut "SZ" mit der Simulationsrechnung des Handelsbuchs der Deutschen Bank zufrieden. Dem Geldhaus drohten keine gravierenden Folgen, sollte es plötzlich das Neugeschäft im Handelsbereich einstellen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Finanzkreise. Eine entsprechende Simulation der Bankenaufsicht sei abgeschlossen und zufriedenstellend verlaufen.

* THYSSENKRUPP: Die Arbeitnehmervertreter von TATA STEEL Europe haben scharfe Kritik an Thyssenkrupp und dem Verlauf des Stahlfusionsverfahrens geäußert. Die gegenüber der EU-Kommission gemachten Zusagen für eine Freigabe der Pläne verstärkten die Besorgnis, dass es sich nicht um eine Partnerschaft unter Gleichen handele, teilte der Europäische Betriebsrat mit.

* SAP-Chef Bill McDermott hat das laufende Restrukturierungsprogramm verteidigt. "Jetzt geht es darum, effizienter zu werden, SAP weiter zu optimieren, Hierarchien abzubauen, Zuständigkeiten zu bündeln. Wir bauen in der Summe keine Arbeitsplätze ab, sondern auf", sagte McDermott der "FAZ".

* LUFTHANSA: Verkehrszahlen März

* SCOUT24: Vorstand und Aufsichtsrat des Kleinanzeigen-Portalbetreibers empfehlen den Aktionären, das Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone anzunehmen. Die gebotenen 46 Euro je Aktie seien angemessen, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme. Auch alle Vorstände und Aufsichtsräte, die Scout24-Anteile halten, wollten diese den Investoren andienen.

* MORPHOSYS: Der Aufsichtsrat schlägt vor, auf der Hauptversammlung am 22. Mai Sharon Curran in den Aufsichtsrat als neues Mitglied zu wählen. Des Weiteren schlägt er Krisja Vermeylen zur Wiederwahl vor, deren Amtszeit mit Beendigung der Hauptversammlung enden würde.

rtr