Ausgangssituation und Signal



Weniger als die Hälfte der Blue Chips im DAX liegt seit dem Jahreswechsel im grünen Bereich. Der Corona-Schock hinterlässt weiterhin Spuren, auch wenn die Abschläge inzwischen wesentlich geringer ausfallen als noch im März und April. Vier Papiere rückten sogar um mehr als 20 Prozent vor: Vonovia, RWE, Deutsche Börse und Deutsche Bank. Die Papiere des Frankfurter Instituts liegen rund 27 Prozent im Plus und sind seit Wochen im Ranking der Relativen Stärke weit oben unter den HDAX-Titeln zu finden. Nicht selten laufen die Gewinner der ersten sechs Monate auch im zweiten Jahresverlauf überdurchschnittlich gut.

Die Charts im Detail



Unter der Lupe des Stundencharts betrachtet zeigt sich eine Konsolidierung zwischen 7,90/8 Euro und 8,9/9,20 Euro. Nach den vorherigen Zuwächsen ist dies nicht ungewöhnlich, die bisher fehlenden Gewinnmitnahmen sind ein gutes Zeichen. Auch die Schwankungsintensität ist zuletzt deutlich gesunken. Anders als noch im April und Mai fällt die statistisch zu erwartende Handelsspanne (grauer Korridor) nun wesentlich geringer aus, damit sinkt das Risiko.

Grundsätzlich positiv stimmt das mittelfristige Bild. Anders als der Gesamtmarkt steht die Aktie bereits deutlich über der 200-Tage-Linie (violett), der Mittelwert selbst geht zudem allmählich in eine steigende Tendenz über. Zugleich verstärkt der Durchschnitt bei 7,20 Euro die Unterseite eines eher schwach einzuschätzenden Aufwärtskanals (grün gestrichelt). Theoretisch eröffnet sich schon jetzt Spielraum bis an das Jahreshoch um 10,50 Euro. Allerdings ist der Kurs leicht überhitzt und steht derzeit am oberen Rand des blau eingezeichneten Vorhersagekorridors. Erst allmählich besteht neues Potenzial Richtung Norden, Anleger sollten Geduld mitbringen. Langfristig mahnt die weiter intakte Serie (rot gestrichelt) fallender Hochpunkte zur Vorsicht (siehe Wochenkursverlauf).


Tageschart





Wochenchart




Monatschart





Empfehlung der Redaktion



Die anhaltend hohe Relative Stärke sowie die positiven markt- und charttechnischen Signale auf der mittelfristigen Ebene sprechen für eine Fortsetzung der Erholung in den kommenden Wochen. Kurzfristig ist aber die Chance-Risiko-Situation für neue Long-Engagement nicht optimal. Wer mit dem unten vorgestellten Bull-Papier einsteigen möchte, sollte einen Rücksetzer in den Bereich um 8 Euro abwarten. Die Tabelle zeigt die Ausstattungsmerkmale, die beim Kauf nochmals überprüft werden sollten, insbesondere Basispreis / Knockoutschwelle und der aktuelle Hebel.

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die jeweilige WKN: MC9RSX. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise* zu dieser Werbung.
Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.



Wollen Sie mehr Hintergründe und Einschätzungen zum Coronavirus, Informationen zu Dividenden und Hauptversammlungen und Empfehlungen und Strategien für Anleger: Dann lesen Sie jetzt die digitalen Einzelausgaben von BÖRSE ONLINE, €uro am Sonntag und €uro

Hat Ihnen der Artikel von boerse-online.de gefallen? Dann unterstützen Sie jetzt unabhängigen Journalismus mit einem kleinen Einmal-Betrag. Wir bieten laufend aktuelle Börsen-Analysen, spannende Realtime-News und objektive Nutzwert-Themen - die in diesen Zeiten wichtiger sind denn je. Vielen Dank.

Unterstützen Sie
unabhängigen Journalismus!

Wählen Sie einen Betrag:

Powered by



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 10,30
Oberes Ziel 1 9,20
Unteres Ziel 1 7,90
Unteres Ziel 2 7,20


Trading-Ideen

Trading-Idee
Basiswert
Produktvorstellung Turbo
WKN MC9RSX
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 7,07
Knock-Out-Schwelle 7,07
Hebel 4,99
Kurs in EUR 1,65