Das IPO des tschechischen Munitionsriesen CSG treibt Börsengänge an und gibt der Rüstungsbranche neuen Schub. Wie Investoren jetzt daran verdienen.

Kaum hat das neue Jahr begonnen, sorgen Neuzugänge von Rüstungsfirmen an der Börse für Aufsehen. Der tschechische Munitionsriese CSG hat an der Amsterdamer Börse den wohl größten europäischen Börsengang des Jahres hingelegt. Mit 3,8 Milliarden Euro Volumen und 31 Prozent Kursplus am ersten Handelstag hat CSG dabei ein spektakuläres Signal gesetzt.

Diese Transaktion könnte nicht nur der Startschuss sein für weitere Börsengänge des Militärsektors, sondern auch eine neue Phase der europäischen Rüstungsindustrie einläuten. Denn sie könnte auch frischen Schwung in die dringend nötige Konsolidierung der Branche bringen. Nicht zuletzt eröffnet dies neue Anlagechancen jenseits des Booms von Firmen wie Rheinmetall, Hensoldt oder Renk.

In Kürze stehen der deutsch-französische Panzerhersteller KNDS und die Hamburger Technologiefirma Vincorion vor dem Börsenstart. Und unmittelbar nach der CSG-Emission sickerten Pläne des Bremer Satellitenherstellers OHB durch, sich gemeinsam mit dem Rüstungsriesen Rheinmetall für einen milliardenschweren Weltraumauftrag der Bundeswehr für ein „deutsches Starlink-Netz“ zu bewerben. Die Pläne waren noch nicht einmal offiziell bestätigt, da hatte sich der OHB-Aktienkurs schon fast verdoppelt. In der Top-Story in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag lesen Sie, welche Aktien und Investments jetzt besonders spannend sind und wie Anleger am neuen Boom teilhaben.

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Foto: Börsenmedien AG