An der Börse vollzieht sich ­gerade ein Trendwechsel. Das zeigt sich auch in den Depots von Privatanlegern. Wo jetzt Gewinne lauern

In die Depots deutscher Privatanleger ist kräftig Bewegung gekommen. Das zeigt eine Analyse des Brokers Flatex bei seinen rund 450.000 deutschen Kunden. Demnach haben viele Anleger zum Jahresauftakt vor allem in Rohstofftitel investiert, insbesondere in Aktien der großen Silber- und Goldproduzenten wie First Majestic Silver. Aber auch klassische DAX-­Titel liegen wieder im Trend. Im Gegenzug kommt es zu Abflüssen aus anderen Marktsegmenten, vor allem dem Techsektor. Hier ­musste gerade der US-Softwarespezialist Palantir zuletzt kräftig Federn ­lassen. „Insgesamt zeigen die Umschichtungen, dass sich viele Privatanleger in einer Phase erhöhter Unsicherheit breiter aufstellen. Somit nutzen sie verstärkt taktische Marktchancen“, erläutert Flatex-­Chef Tobias Spreiter.

Rechtzeitig aufspringen

Damit bilden die Privatanleger einen Trend ab, der den Aktienmarkt derzeit prägt: raus aus den lange Zeit so gut gelaufenen Techaktien, rein in Substanzwerte. Denn Aktien etwa aus dem Konsumgüterbereich oder dem Industriesektor haben jahrelang im Schatten der Techwerte gestanden – und bieten nun ein entsprechendes Aufhol­potenzial. Der Trendwechsel bietet Anlegern jetzt große Chancen auf schöne Gewinne – vorausgesetzt, sie springen rechtzeitig auf den fahrenden Zug auf. In der Top-Story in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag lesen Sie, mit welchen Siegeraktien und ETFs der neue Trend ins Depot geholt werden kann.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Bayer auf Achterbahnfahrt
Anleger feierten voreilig den Durchbruch bei der Klagewelle in den USA. Tags darauf folgte der Kurskater. Denn selbst wenn es so kommt, kostet es Milliarden (S. 6)

Große Wetten gegen Öl
Paul Singer, Chef des Elliott-Hedgefonds, hat seine Put-Positionen auf den Ölsektor zuletzt verdoppelt. Größte Zielscheibe ist damit Exxon Mobil. Was das für Anleger bedeutet (S. 8)

Achtung: Heiße Aktien
Die Kurse kleiner börsennotierter Unternehmen laufen wieder heiß. Anleger sollten deswegen auf der Hut sein (S. 10)

Ethereum statt Bitcoin
Die US-Eliteuniversität Harvard hat einen guten Teil ihres Bestands an Bitcoin verkauft. Offenbar wittert sie bei Ethereum nun bessere Chancen (S. 30)

Autokauf: Mit Klick zum Kredit
Mit Erspartem allein lassen sich heute immer seltener Autokäufe finanzieren. Gute Bedingungen bei Darlehen werden also immer wichtiger. €uro am Sonntag vergleicht die Konditionen, den Leistungsumfang und den Kundenservice von Online-Autokrediten – und sagen, wer wo top ist (S. 36)

€uro am Sonntag: Die Handelswoche kompakt

Lesen Sie jede Woche umfangreiche Marktanalysen, Hintergrundartikel sowie Rück- und Ausblicke auf das aktuelle Börsengeschehen.

Jetzt digitales Aktionsangebot sichern: Sie erhalten 3 Ausgaben zum Vorteilspreis von 9,90 Euro.

Zum Angebot

Euro am Sonntag 09-26
Foto: Börsenmedien AG