Dürr-Aktie: Autozulieferer schließt Übernahme von Holzmaschinenbauer Homag ab
· Börse Online Redaktion
Dürr will durch Zukäufe in Sparten außerhalb der Autoindustrie wachsen. Der Spezialist für Lackier- und Auswuchtanlagen hat bereits eine starke Stellung als Zulieferer und konnte hier aus kartellrechtlichen Gründen kaum noch zukaufen. Seine für die Autobranche entwickelten Anlagen will das Unternehmen aus dem schwäbischen Bietigheim-Bissingen künftig stärker in anderen Branchen wie dem Waggon- und Schiffbau oder der Möbelindustrie verkaufen. "Unser Kernbereich ist und bleibt die Automobilindustrie", erklärte dennoch Vorstandschef Ralf Dieter. Der Umsatzanteil mit Aufträgen aus der Autoindustrie geht durch die Homag-Übernahme von 80 auf 65 Prozent zurück. Die Rendite von mehr als acht Prozent dürfte vorerst nicht zu halten sein. Homag erzielte im vergangenen Jahr 4,4 Prozent vom Umsatz an operativem Gewinn. Dürr will die Marge bei dem Weltmarktführer für Holzverarbeitungsanlagen nach oben treiben.
Reuters
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