Dürr-Aktie deutlich im Minus - Homag-Übernahme dämpft Rendite bei Autozulieferer
· Börse Online Redaktion
"Die Homag Group verfügt über großes Potenzial, das wir durch ein systematisches Optimierungsprogramm erschließen werden", erklärte Ralph Heuwing, Finanzvorstand von Dürr und zugleich Vorstandschef der neuen Konzerntochter Homag. 2014 konnte Dürr den Umsatz nur dank der Schwarzwälder, die seit Oktober eingerechnet wurden, um sieben Prozent auf 2,57 Milliarden Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) kletterte um 8,8 Prozent auf knapp 221 Millionen Euro und lag damit etwas über der durchschnittlichen Prognose von Analysten. Das im Nebenwerteindex MDax gelistete Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen beschäftigt mittlerweile gut 14.000 Mitarbeiter.
In diesem Jahr rechnet Dürr mit kräftigen Wachstumsimpulsen von der Automobilindustrie. Mit einem Auftragsbestand auf Rekordhöhe stellte Dürr-Chef Ralf Dieter einen Umsatz von 3,4 bis 3,5 Milliarden Euro in Aussicht. Homag soll dazu eine Milliarde Euro beisteuern.
Reuters
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