Hendrik Leber über Big Tech, Japan – und Schattenseiten des Krypto-Booms
Acatis-Chef Hendrik Leber analysiert im neuen Smartes Geld-Interview die Verschiebungen an den Kapitalmärkten. Besonders bei den großen Hyperscalern sieht er Kritikpunkte. „Der schrumpfende Cashflow bei Big Tech hat großen Einfluss“, warnt der Fondsmanager. Microsoft halte seine Kunden faktisch gefangen und sei „nicht wirklich kundenorientiert“, während Google im KI-Wettlauf technologisch überlegen sei. Sicher ist für Leber nur eines: „Egal, wie die KI-Welt sich entwickelt – Nvidia profitiert davon.“
Auch geopolitisch verschieben sich die Gewichte. Japan sei technologisch hervorragend aufgestellt und bleibe ein attraktives Investment. Dagegen zweifelt Leber zunehmend an der Stabilität der geldpolitischen Systeme. „Eine Notenbank kann die Welt nicht retten“, sagt er. Jeder US-Notenbank-Präsident unterliege Zwängen, aber der designierte Chef Kevin Warsh werde sich nicht fernsteuern lassen.
Beim Thema Bitcoin wird Leber deutlich. Der jüngste Absturz sei von Spekulanten getrieben worden, und er warnt: „Strategy zockt seine Kunden und Aktionäre ab.“ Stablecoins hält der Vermögensverwalter gar für gefährlich.
Warum Leber trotz aller Kritik in Berkshire Hathaway investiert bleibt, weshalb er erneuerbare Energien meidet und was er von der weiteren KI-Entwicklung erwartet, erfahren Sie im kompletten Interview auf Youtube.