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VORBERICHT

Fed will milliardenschwere Krisenhilfen herunterfahren

Fed will milliardenschwere Krisenhilfen herunterfahren
03.11.2021 07:12:33

Die US-Notenbank Fed will den in der Corona-Pandemie aufgedrehten Geldhahn allmählich abdrehen. Experten erwarten für die Zinssitzung heute (Mittwoch) einen Beschluss, die Wertpapierkäufe im Volumen von derzeit monatlich 120 Milliarden Dollar Zug um Zug zu verringern.

Die im Fachjargon als Tapering bekannte Operation markiert eine geldpolitische Trendwende, die an den Finanzmärkten Spekulationen auf eine Zinserhöhung im nächsten Jahr auslöste.

Fed-Chef Jerome Powell hatte jüngst erklärt, es sei zwar an der Zeit, die Hilfen zurückzufahren, aber nicht die Zinsen zu erhöhen. Dies wäre verfrüht, betonte er. Derzeit liegt der Leitzins in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent.

Mit den Ankäufen von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren in großem Stil ist die Bilanz der Notenbank auf rund acht Billionen Dollar angewachsen. Laut Powell könnte das Tapering bereits Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein, womit es mit den Zukäufen dann ein Ende haben würde. Die Entscheidung der Fed steht auch vor dem Hintergrund der rasant steigenden Inflation an, die an der Kaufkraft der Verbraucher nagt. Im September kletterte die Teuerungsrate auf 5,4 Prozent und damit weit über das Ziel der Fed von zwei Prozent hinaus.

rtr

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