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Festgeld in Dollar bietet viel mehr Zinsen als in Euro. Aber wie können Sparer anlegen?

Festgeld in Dollar bietet viel mehr Zinsen als in Euro. Aber wie können Sparer anlegen?
21.01.2020 08:30:00

Wer sein Geld für ein Jahr fest bei einer Bank anlegt, der kann froh sein, wenn er dafür ein Prozent Zinsen pro Jahr bekommt. Deutlich mehr kann ein Sparer aber kassieren, wenn er das Festgeldkonto nicht in Euro, sondern in US-Dollar laufen lässt. Von Matthias Fischer

Bei der britischen Bank FirstSave gibt es für ein solches Festgeld in der US-Währung drei Prozent Zinsen pro Jahr. Das Angebot lässt sich über das Zinsportal "Weltsparen" abschließen, die Mindesteinlage liegt bei 2.000 Dollar (1.794 Euro), maximal können 90.000 Dollar (80.740 Euro) angelegt werden. Dabei wird der Betrag zunächst von Euro in Dollar getauscht und bei Fälligkeit inklusive der Zinsen in Euro zurückgetauscht und ausbezahlt. Entsprechend unterliegen die Einlagen einem Währungsrisiko: Je nachdem, ob der Dollar gegenüber dem Euro auf- oder abwertet, kann es zu Gewinnen oder Verlusten kommen. Eine Verlängerung des Kontos ist im Zeitraum zwischen 28 und 5 Kalendertagen vor Fälligkeit möglich. Die Gelder unterliegen der britischen Einlagensicherung, die pro Kunde ein Volumen von 85000 Britischen Pfund (rund 111.000 Dollar) absichert. Weitere Angebote zu US-Dollar-Konten finden Anleger bei "Weltsparen".


Bildquelle: iStockphoto

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