Es ist ein spektakuläres Urteil in den USA: Donald Trump muss die Importzölle zurückzahlen. Ein Booster für die Aktien der Unternehmen

Eine dramatische Gerichtsentscheidung hat in den USA für Aufsehen gesorgt: Der Oberste Gerichtshof kippte die pauschalen Importzölle der Trump-Administration und erklärte sie für verfassungswidrig. Die Folge: Die US-­Regierung schuldet Importeuren eine Milliardensumme im dreistelligen Bereich – Geld, das nun in einem mehrstufigen Prozess zurückfließen soll.

Jetzt können betroffene Unternehmen über ein neues Onlineportal Rückerstattungen beantragen. In der ersten Phase geht es um 127 Milliarden Dollar, insgesamt sollen rund 166 Milliarden Dollar erstattet werden. Für Anleger könnte dieser Geldsegen zu einem entscheidenden Faktor werden: Die vielen Milliarden erlauben den Unternehmen, ihre Finanzkraft zu verbessern. Das macht sich nicht nur in verbesserten Bewertungskennzahlen bemerkbar, sondern denkbar sind auch Sonderdividenden oder Aktienrückkäufe.

Analysten haben bereits erste Schätzungen vorgelegt, welche Konzerne mit den größten Rückzahlungen rechnen dürfen. Besonders im Fokus stehen Einzelhändler, Technologiekonzerne, Automobilhersteller und Pharmaunternehmen. Nicht nur internationale Konzerne könnten profitieren, auch US-Unternehmen zählen zu den Nutznießern, schließlich beziehen viele von ihnen Vorprodukte, Bauteile oder auch komplette Endprodukte aus dem Ausland. Welche Aktien besonders von der milliardenschweren Geldflut profitieren, lesen Sie in der Top-Story der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

Zur aktuellen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Ein Konzern unter Strom
Elektroautopionier Tesla schlägt die Erwartungen, fährt aber Investitionen deutlich hoch. Diese verschlingen in den nächsten Quartalen die freien Mittel. Aktie im Rückwärtsgang (S. 6)

Läuft bei Zimmertemperatur
Warum sich Anleger den bevorstehenden IPO der Honeywell-Tochter Quantinuum notieren sollten (S. 10)

Ökonomen gegen Entlastung für Autofahrer
Führende Volkswirte haken Iran-Krieg ab und werden optimistischer. Angesichts der Spritpreis-Explosion plädiert eine Mehrheit für strengere Kartellkontrolle der Ölkonzerne (S. 12)

Krasse Dividende
Strategy hat erneut massiv Bitcoin gekauft - und sitzt nun auf dem weltgrößten Bestand. Das Geld dafür kommt von der Ausgabe einer Vorzugsaktie mit sehr hoher Dividendenrendite (S. 30)

Berkshire kauft ein
Die Beteiligung am Schaden- und Unfallversicherer ist Berkshire Hathaways erste Investition in Japan jenseits der Handelshäuser (S. 38)

Euro am Sonntag Monatsabo
Foto: Börsenmedien AG

NEU: 4 Ausgaben €uro am Sonntag zum Preis von einer

€uro am Sonntag hilft Ihnen, bessere Entscheidungen für Ihr Depot zu treffen – mit fundierten Analysen, Hintergründen und konkreten Ideen. Jede Woche erhalten Sie das Wichtigste aus Wirtschaft, Politik und Börse – klar eingeordnet und auf den Punkt. Außerdem zeigt Ihnen €uro am Sonntag, wie Sie Chancen früh erkennen: Trends, Themen und Aktien mit Potenzial.

JETZT NEU: Das Monatsabo von €uro am Sonntag. Testen Sie noch heute 4 digitale Ausgaben zum Preis von einer. Sie zahlen nur 4,49 € und sparen 75 Prozent.

Jetzt 75 % sparen