Jens Ehrhardt sieht Gold und Sachwerte wegen geopolitischer Unsicherheiten im Fokus. Für deutsche Aktien bleibt er trotz möglicher Schwankungen positiv und verweist auf die starke Rolle der FED.

Die Geopolitik steht derzeit im Vordergrund, konstatiert Fondsmanager Dr. Jens Ehrhardt. Er beobachtet bei der Suche nach mehr Sicherheit „spektakuläre Umschichtungen in Gold und Sachwerte wie Lithium und Kupfer“, wie er im neuen Interview mit „Smartes Geld“ sagt. Technische Indikatoren wie der Abstand von der 200-Tage-Linie seien bei Gold „klar in der Verkaufszone“. Andererseits hielten nach Umfragen 80 Prozent der institutionellen Großanleger kein Gold. Ehrhardt: „Wenn die fünf oder zehn Prozent in Gold investieren würden, wären das gewaltige Summen und das würde die Kurse enorm in die Höhe treiben.“

Bei Aktien erwartet der Chef der DJE Kapital AG ein volatiles Jahr und kann sich eine Korrektur im Frühjahr vorstellen, sollte viel Kapital in große Börsengänge wie den von Space X fließen. Was ihn beruhigt: „Die US-Notenbank schafft beim kleinsten Problem sofort neue Liquidität.“

Warum Vermögensverwalter Ehrhardt die Tesla-Aktie nicht kaufen würde, wie es bei den KI-Investitionen weitergeht und wieso der Fondsmanager für deutsche Aktien erstaunlich zuversichtlich ist, verrät er im neuesten Video auf dem Youtube-Kanal Smartes Geld. 

Zum Video